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Hotel Giessbach mit erfolgreichem Jahr

Mit 22'617 Übernachtungen konnte das Grandhotel Giessbach in der letzten Saison eine so hohe Logiernachtzahl verbuchen wie noch nie. Auch der Betriebserlös des Hauses ist auf Rekordhöhe.

«Die beherzten Leistungen des gesamten Teams machen das gute Funktionieren des Grandhotels Giessbach erst möglich», betont Hoteldirektor Mark von Weissenfluh (ganz rechts).
«Die beherzten Leistungen des gesamten Teams machen das gute Funktionieren des Grandhotels Giessbach erst möglich», betont Hoteldirektor Mark von Weissenfluh (ganz rechts).
Rob Lewis

Die Frage liess aufhorchen: «Warum ist mitten in der Saison 2017 der Hoteldirektor zurückgetreten?» Dies wollte ein Aktionär an der 36. Generalversammlung der Parkhotel Giessbach AG vom Samstag im Kursaal Interlaken wissen. Verwaltungsratspräsidentin Vera Weber antwortete, der bisherige Direktor Roman Codina sei auf eigenen Wunsch per Mitte August 2017 in freundschaftlichem Einvernehmen aus der Parkhotel Giessbach AG ausgetreten. «Herr Codina will sich beruflich anders ausrichten», erklärte Vera Weber.

Nun hat die Giessbach-Direktion ein neues Gesicht: Mark von Weissenfluh. Im Frühling 2017 wurde der Berner mit Gadmer Wurzeln mit Optimierungen im Betrieb des Grandhotels betraut. Mitte August übernahm er inte­rimistisch die Direktion des Grandhotels Giessbach. Ende Oktober 2017 bat ihn der Verwaltungsrat schliesslich, das Amt definitiv zu übernehmen.

Gute Zahlen

Der neue Direktor konnte Erfreuliches berichten. So hat das Grandhotel bei den Logiernachtzahlen mit 22'617 Übernachtungen einen neuen Rekord erzielt. Ebenfalls konnte der grösste Betriebserlös seit der Wiedereröffnung im Jahr 1984 vermeldet werden. Dies, obschon sich schlechtes Wetter im Sommer negativ auf die Logiernachtzahlen auswirkte. «Dank vielen wunderschönen Herbsttagen vermochte das Giessbach das Minus bis zum Saisonende in ein kleines Plus umzuwandeln», freute sich von Weissenfluh. Das strategische Ziel einer Senkung der Personalkosten ist erreicht worden. So gab VR-Mitglied Stephan Zuppinger bekannt, dass der Ebitda auf das Rekordergebnis von 671'000 Franken gesteigert wurde.

Herzblut und Teamleistung

Der Direktor und die VR-Präsidentin wurden nicht müde, die Teamleistung der Giessbach-Belegschaft zu unterstreichen, welche die erfreulichen Resultate mit Herzblut und vereinten Kräften erst möglich gemacht habe. So ist in den letzten fünf Jahren die Zahl der Übernachtungen im Grandhotel Giessbach um 21,2 Prozent angewachsen.

Mark von Weissenfluh, der das Giessbach als «Leuchtturm in der schweizerischen Hotellandschaft» bezeichnete, hob auch einige Besonderheiten des historischen Hotels über dem Brienzersee hervor. Dazu gehören nebst der einmaligen Lage und Geschichte die mit gut 70 Prozent überdurchschnittlich hohe Auslastung des Hauses und ein einzigartig hoher Anteil an Schweizer Gästen mit gegen 80 Prozent.

Blick voraus

Vorausblickend will die Direktion nun das Geschäftsresultat des Vorjahres konsolidieren und das Mitarbeiterteam weiter stärken. Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf dem weiteren Ausbau des Wintergeschäfts mit ­Anlässen wie Bällen, Hochzeiten, Seminaren oder Musikanlässen. Zum Beispiel die Giessbach-Sessions. Diese wurden im Februar erfolgreich lanciert und finden ab kommendem Herbst jeweils in regelmässigem Turnus über das Winterhalbjahr statt.

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