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Gemeindepräsident Heinz Egli bleibt im Amt

Karin Jaggi, Esther Scheinig und Tobias Schild sind neu im Gemeinderat von Schwanden.

Der wiedergewählte Gemeindepräsident Heinz Egli (r.) mit den neuen Gemeinderäten Esther Scheinig und Tobias Schild.
Der wiedergewählte Gemeindepräsident Heinz Egli (r.) mit den neuen Gemeinderäten Esther Scheinig und Tobias Schild.
Beat Jordi

«Mit der Pensionierung unseres langjährigen Gemeindeschreibers, der die Antworten auf viele Fragen nur aus dem Ärmel schütteln konnte, hatten wir im vergangenen Jahr plötzlich keinen Ärmel mehr, den wir schütteln konnten. Darum haben wir uns im Gemeinderat zusammen mit der neuen Gemeindeschreiberin bewusst auf die ordentlichen Aufgaben konzentriert und Aufgaben zweiter Priorität auf das nächste Jahr zurückgestellt», umriss Gemeindepräsident Heinz Egli die Situation in der Verwaltung. Zwei Gemeinderäte haben ihre Demission um ein Jahr aufgeschoben, um die Konstanz in der Exekutive sicherzustellen.

ARA-Neubau unbestritten

Die Gemeinden Brienz, Hofstetten und Schwanden betreiben seit 1971 eine gemeinsame Abwasserkläranlage in Brienz. Die Anlage ist sanierungsbedürftig und genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr. Darum haben sich die Projektverantwortlichen für einen Neubau auf dem bisherigen Areal entschieden. Gemeinderat Beat Casagrande erläuterte das Projekt, das mit Gesamtkosten von 18,85 Millionen Franken veranschlagt ist. Der Anteil von Schwanden beträgt entsprechend der Einwohnerzahl 2,1 Millionen Franken.

Der Gemeinderat beantragte, unter Berücksichtigung der noch vorzunehmenden Projektanpassungen, die Mehrkosten verursachen könnten, einen Verpflichtungskredit von 2,3 Millionen Franken. Ins Investitionsbudget 2020 der Spezialfinanzierung Abwasser wurde eine Million aufgenommen. Die 67 Stimmberechtigten genehmigten den Antrag einstimmig.

«Die Software für die Gemeindeverwaltung ist in die Jahre gekommen und kann unter anderem die von der harmonisierten Rechnungslegung geforderten Kriterien nur unbefriedigend erfüllen. Darum haben wir uns nach neuen Programmen umgeschaut und einen passenden Anbieter gefunden», erklärte Heinz Egli. Die Versammlung genehmigte dazu einen Kredit von 60'000 Franken. Für eine moderne Beleuchtung der Gemeindestrassen wurde ein weiterer Kredit von 90'000 Franken gutgeheissen.

Fehlbetrag: 104'242 Franken

Bei gleich bleibender Steueranlage von 1,75 Einheiten und einer Liegenschaftssteuer von 1,5 Promille der amtlichen Werte resultiert ein Ertrag im Gesamthaushalt von 2,9 Millionen Franken. Die Ausgaben sind mit 3 Millionen Franken beziffert, was einem Minus von 104'242 Franken entspricht. Davon entfallen 35'266 Franken auf den allgemeinen Haushalt, der dem Bilanzüberschuss (Eigenkapital) belastet wird. Das Eigenkapital betrug am 1. Januar 2019 776'682 Franken.

Sorgenkind ist die Schule, die zusammen mit den Nachbargemeinden Brienz und Hofstetten betrieben wird. Sinkende Schülerzahlen hätten die Verantwortlichen der beteiligten Gemeinden veranlasst, eine angepasste Lösung zu erarbeiten, informierte Gemeinderätin Christine Pfäffli. Die Gemeindebürger werden am 6. Februar an einer Infoveranstaltung orientiert.

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