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Für breitere Strasse – aber mit Gehweg

Die Gemeindeversammlung stimmte für eine Strassenverbreiterung mit Fussgängerspur im Dorfteil Reuti. Genehmigt wurde das Budget 2018 mit einem Ertragsüberschuss von knapp 44 000 Franken.

Die Sanierung der Strasse mit einer Verbreiterung im Bereich Hostett findet statt - mit Gehweg.
Die Sanierung der Strasse mit einer Verbreiterung im Bereich Hostett findet statt - mit Gehweg.
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Mit 104 Stimmberechtigten war der Saal im Hasliberg-Congress am Mittwochabend bis zum letzten Platz gefüllt. Das Budget 2018 mit einem Aufwand von 6 328 105 und einem Ertrag von 6 372 100 Franken sieht einen Ertragsüberschuss von 43 995 Franken vor, wobei der Überschuss aus den Spezialfinanzierungen kommt. Geplant sind Nettoinvestitionen von 1,65 Millionen Franken.

Ins Gewicht fallen noch bis ins Jahr 2026 die Abschreibungen des Verwaltungsvermögens von 347 000 Franken pro Jahr. Genehmigt mit dem Budget wurden die Steueranlage der Gemeinde in Höhe von 2,10 Einheiten und die Liegenschaftssteuer mit 1,5 Pro­mille des amtlichen Wertes. Der Dienstleistungsvertrag für die Führung der Bauverwaltung Hasliberg durch die Gemeinde Meiringen wurde verlängert.

Sicherer werden

Es geht um den Strassenabschnitt von der Poststelle Reuti bis Rufenen. Der Gemeinderat hatte bereits im Frühjahr 2012 ein Projekt für die Sanierung der Strasse im Betrage von 640 000 Franken vorgelegt, musste das Geschäft aber durch ­Beschluss der Gemeindeversammlung zurücknehmen. An einer Informationsveranstaltung im Sommer stand eine überarbeitete Version zur Diskussion. Diese wurde mit Ergänzungen aus der Mitwirkungsrunde als gut befunden und vom Gemeinderat an der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend als Antrag vorgestellt: Sanierung der Strasse mit einer Verbreiterung im Bereich Hostett, aber ­ohne Gehweg.

Gegenantrag obsiegte

Werner von Bergen war mit dem vorgestellten Projekt nicht zufrieden und stellte seine Version einer Verbreiterung der Strasse auf 5,8 Meter und einer bergseitigen Fussgängerspur von 1,8 Metern – zu realisieren in zwei Etappen – vor. Befürworter und Gegner führten eine engagierte Diskussion. Die einen votierten für eine zukunftsgerichtete Investition zugunsten des Tourismus, die andern fürchteten sich vor höheren Geschwindigkeiten der Autos bei breiterer Fahrbahn.

Gemeindepräsidentin Sandra Weber machte darauf aufmerksam, dass die Fahrbahnverbreiterung mit Gehweg ein neues Projekt mit Baubewilligungsverfahren auslöse und Verhandlungen mit den Landeigentümern geführt werden müssten. Ein Baubeginn 2018 sei höchst ungewiss. Die Stimmbürger genehmigten trotzdem mit 54 Ja die erste Etappe des Antrags von Bergen, nämlich Verbreiterung der Strasse plus Gehweg von der Post Reuti bis Garagenzufahrt Christian Kuster GmbH für 540 000 Franken. Die zweite Etappe bis zum «Milch­hüttli» mit einem Voranschlag von 160 000 Franken soll zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden.

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