Fleckvieh begeisterte viele

Frutigen

Alle sechs Jahre findet die Amtschau in Frutigen statt: Das Niveau der präsentierten Tiere war hoch. Als Höhepunkt fanden in verschiedenen Kategorien die Misswahlen statt.

Miss Red Holstein / Holstein: Malina von Peter Aellig aus Adelboden.

Miss Red Holstein / Holstein: Malina von Peter Aellig aus Adelboden.

(Bild: Corina Kobi)

Hanspeter Ryter, OK-Präsident der 8. Amtschau Frutigen, welche letzten Samstag in und um die Markthalle stattfand, erwartete sehr viel. Die Züchterfamilien hätten einen enormen Zuchtfortschritt erzielt, erklärt er. Mit viel Eifer, geschickten Anpaarungen und dem nötigen Glück sei die Viehzucht auf ein hohes Niveau gebracht worden.

Dies bewahrheitete sich auch dieses Mal, und es war kein Wunder, dass zahlreiche Viehzüchter und Landwirte, aber auch viele interessierte Nichtfachleute anwesend waren. An diesem Schau- und Wahltag stellten 182 Züchter ihre Tiere aus. Im Kälberwettbewerb, der durch Trainerlegende Hanspeter Latour kommentiert wurde, stellten die Kleinsten ihre insgesamt 33 Jungtiere vor. Latour prämierte das schönste Kälberpaar. Ansonsten waren Tiere aus den Rassen Simmental, Swiss Fleckvieh, Red Holstein und Holstein zu bestaunen.

Miss Simmental: Amylou von Hanspeter und Peter Ryter, Kandergrund. Bild: Corina Kobi

Als Höhepunkt fanden in verschiedenen Kategorien die Misswahlen statt. Mit fachkundigem und gerechtem Blick fällten die Richter Dominik Matti, Andreas Brügger und Simon Schurtenberger ihre Urteile. Insgesamt 16 Rinder und Kühe wurden zur Miss oder zur Miss Euter gewählt, wobei die Auszeichnungen schön verteilt ins Amt gingen. Den herzigen Kälberwettbewerb gewannen die jungen Frutiger Lara und Dario Lörtscher.

Das bestätigte den Wunsch des OK-Präsidenten: «Mit der Amtschau bieten wir möglichst vielen Züchtern die Möglichkeit, ihre schönste Kuh einem breiten Publikum zu präsentieren. Die Rinder werden ganz in den Händen der Jungzüchter sein, die hoffentlich einmal die Viehzucht mit viel Freude und Motivation betreiben werden», so Ryter.

Wie der Medienverantwortliche Christian Zurbrügg vermeldete, «ist der Tag reibungslos und ohne Zwischenfälle verlaufen, und der Zeitplan konnte eingehalten werden. Ein gelungener Anlass und ein gutes Omen für 2025.»

hko

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