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Er hat doch zugestochen

Der Mann, der einem andern Schnittverletzungen am Hals beigebracht hat, ist zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt worden.

Hans Kopp
Das Gericht erklärte den Angeklagten der versuchten vorsätzlichen Tötung und des Raufhandels schuldig.  Symbolbild: iStock
Das Gericht erklärte den Angeklagten der versuchten vorsätzlichen Tötung und des Raufhandels schuldig. Symbolbild: iStock

An der Urteilseröffnung am Mittwoch zeigte Gerichtspräsident Jürg Santschi auf einer Fotoaufnahme die Wunde, die der beschuldigte Eritreer einem Afghanen am Hals während eines Streits zugefügt hatte. Es war kein schöner Anblick. Der Angeklagte bestritt die Tat.«Das Gericht musste sich klar werden, was passierte», sagte Gerichtspräsident Jürg Santschi zu Beginn der Urteilseröffnung. Unbestritten war, dass es an einem Spätsommerabend 2017 beim Bahnhof Interlaken West zu einer Auseinandersetzung zwischen Afghanen und Eritreern gekommen war.

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