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Eine neue Lake Lodge im Ortsbild

Bis zum 4. November liegt die Überbauungsordnung Lake Lodge zur Mitwirkung auf. Geplant ist ein Neubau.

So soll der geplante Neubau des Lake Lodge im geschützten Ortsbild von Iseltwald dereinst aussehen.
So soll der geplante Neubau des Lake Lodge im geschützten Ortsbild von Iseltwald dereinst aussehen.
PD

Treffpunkt Lake Lodge, mitten im geschützten Ortsbild von Iseltwald am Brienzersee. Geschäftsführerin Patrizia Gribi führt durch die Räume: dünne Holzwände, improvisierte Duschen, wenige Toiletten, ein einziger Herd in der Küche, für bis zu 80 Gäste.

Nachbar Emil Abegglen weiss: 1954 wurde das Haus Alpenruhe als Pension auf christlicher Basis für Erholungsbedürftige gebaut; anstelle des grossen Hotels Iseltwald, das 21 Jahre zuvor abgebrannt war. In den letzten Jahren war die Alpenruhe die Lake Lodge und gehört Benjamin Hofstetter von der Howell AG in Iseltwald. In seinem Büro beim Bären ging die öffentliche Orientierung über die Zukunft der Lodge weiter.

Ortstypischer Holzbau ist geplant

Geplant ist ein Neubau. Es braucht dafür eine Überbauungsordnung, und das Projekt wurde in einem Workshop unter Einbezug von Schutzfachleuten und Gemeindevertretern sorgfältig vorbereitet. Den eingefädelten Wettbewerb gewann das Projekt der HSM-Architekten Unterseen, und Projektleiter Peter Rechsteiner war vor Ort.

53 Zimmer mit Dusche und Toilette sollen in der Iseltwalder Lake Lodge entstehen, Doppel- und Vierbettzimmer, zum Teil rollstuhlgängig.

Geplant ist ein ortstypischer Holzbau mit einem gemauerten Sockel. Merkmal sind östlich und westlich durchgehende Lauben. 53 Zimmer mit Dusche und Toilette sollen entstehen, Doppel- und Vierbettzimmer, zum Teil rollstuhlgängig. Der Aufenthaltsraum wird zum Treffpunkt gestaltet, die Küche wird für die Selbstversorgung eingerichtet.

Eine 19-plätzige Einstellhalle wird in den Hang gebaut, sodass es keinen grossen Aushub braucht. Hofstetter rechnet mit einem Zehn-Monate-Betrieb. Gemeindepräsident Peter Rubi würde sich für sein Dorf freuen, wenn das Projekt realisiert werden könnte.

In Sachen Kosten macht Hofstetter keine Prognose. Wahrscheinlich im Juni 2020 wird die Gemeindeversammlung über die Überbauungsordnung abstimmen. Und erst bei einem positiven Resultat wird die Bauplanung in Angriff genommen.

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