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Eine Einsprache gegen das Bären-Areal

Die Überbauung des Bären-Areals verzögert sich wegen einer Einsprache.

Am vergangenen Montag ist die Einsprachefrist für das Bären-Areal in Bönigen abgelaufen.
Am vergangenen Montag ist die Einsprachefrist für das Bären-Areal in Bönigen abgelaufen.
Bruno Petroni
Eine Einsprache ist eingegangen.
Eine Einsprache ist eingegangen.
Bruno Petroni
Neu wird der Bären seit 30. März von Alfred Tschabold geführt. Der Böniger war über 16 Jahre Wirt im Restaurant Eigernordwand auf der Kleinen Scheidegg.
Neu wird der Bären seit 30. März von Alfred Tschabold geführt. Der Böniger war über 16 Jahre Wirt im Restaurant Eigernordwand auf der Kleinen Scheidegg.
zvg
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Seit 1978 ist die Umgestaltung des Bären-Areals ein Thema, mehrere Überbauungsordnungen wurden seither erstellt und, unter anderem von der Heimatschutzkommission (EHNK) des Bundes, abgelehnt. Die neueste Überbauungsordnung, die im Auftrag der Bönigburger durch ein Fachgremium erstellt wurde, hat die EHNK wie auch das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) überzeugt.

Am vergangenen Montag ist die Einsprachefrist abgelaufen. «Es gibt eine Einsprache», sagt Bönigens Bauverwalter Martin Abegglen auf Anfrage. Darum wird es in den nächsten Wochen eine Einspracheverhandlung geben und dementsprechend eine «leichte Verzögerung» im Ablauf.

Einspracheberechtigt waren alle betroffenen Parteien, zum Beispiel Grundeigentümer der anstossenden Parzellen. Mehr kann Abegglen zum laufenden Verfahren nicht sagen. Nach den Verhandlungen wird der Gemeinderat über das Geschäft beschliessen. Kann die Einsprache bei den Verhandlungen nicht geklärt werden, wird nach dem Beschluss des Gemeinderates das AGR darüber befinden.

2019 kein Baugesuch mehr

«Ich gehe nicht davon aus, dass wir 2019 noch ein Baugesuch einreichen», sagt Burgerverwalter Peter Michel. Er sagt aber mit Blick auf die lange Historie auch: «Wir haben nun so lange gewartet, da kommt es auf ein paar Wochen nicht mehr an.» Die Burger planen, zuerst das Baugesuch für den Bären-Anbau einzureichen. Dort sollen zwei 5-1/2-Zimmer-Familienwohnungen entstehen.

«Wir haben nun so lange gewartet, da kommt es auf ein paar Wochen nicht mehr an.»

Peter Michel, Burgerverwalter

Das Prunkstück der Überbauung wird die Umgestaltung der Grünfläche, des Löchlimätteli, östlich des Wirthauses. Dort wird der Sagibach freigelegt und das Burgerschürli gebaut. Südlich des Schüürli – wo früher das «süsse Löchli», die Bäckerei Krähenbühl, und das «suure Löchli», die Schmiedstube standen –, ist ein Neubau geplant.

Darin soll die Burgervewaltung Platz finden, dazu kommen mehrere Wohnungen. Links davon, auf der Parzelle der Familie Michel, ist ein zweigeschossiger Wohnhausanbau geplant.

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