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«Ein sehr gutes Ergebnis realisiert»

Drei Monate lang wurde das kleinere der beiden Geburtszimmer im Spital Frutigen saniert. Jetzt wurde es eingeweiht. «Wir haben ein sehr gutes Ergebnis realisiert», sagt der Vizedirektor.

Mit dem Umbau des kleinen Geburtszimmers sehr zufrieden (v. l.): Chefarzt Johann W. Anderl, die Beleg­hebammen Nadine Müller, Michelle Trachsel, Anita Germann, Elisabeth Bleisch und Lidije Berisha, Pflegeassistentin Jacqueline Rieder sowie die Beleghebammen Silvia Schranz und Susanne Whyte.
Mit dem Umbau des kleinen Geburtszimmers sehr zufrieden (v. l.): Chefarzt Johann W. Anderl, die Beleg­hebammen Nadine Müller, Michelle Trachsel, Anita Germann, Elisabeth Bleisch und Lidije Berisha, Pflegeassistentin Jacqueline Rieder sowie die Beleghebammen Silvia Schranz und Susanne Whyte.
PD

Das kleinere der beiden Geburtszimmer im Spital Frutigen wurde 1997 eingerichtet und mit einer Geburtswanne versehen. Acht Jahre später ist die Wannen­schale erneuert worden, und jetzt, nach über zwanzig Jahren Betriebszeit, wurde das Geburtszimmer einer Gesamtsanierung unterzogen.

Drei Monate dauerte der Umbau. Entstanden ist «ein ebenso funktional-zeitgemässes wie heimeliges Zimmer, in dem eine Vielzahl von Hilfsmitteln für die individuelle Geburt zur Verfügung steht», teilt die Spitäler Frutigen Meiringen Interlaken AG mit. Blickfang bilde über der Gebärwanne ein Wandgemälde des Adelbodner Kunstschaffenden Björn Zryd, ein Geschenk der gemeinnützigen Stiftung Spital und Pflegeheim Frutigland.

Bessere Anordnung

Rund 132 000 Franken hat die AG in die Erneuerung des kleineren Geburtszimmers investiert. «Auch wenn nicht ganz alle Wünsche erfüllt werden konnten, so haben wir doch ein sehr gutes Ergebnis realisiert», sagte Vizedirektor und Standortleiter Fritz Nyffenegger an der Einweihung. Dank der Kompromissbereitschaft und dem Engagement aller Beteiligten sei es gelungen, die Raumanordnung zu optimieren und den aktuellen Hygienevorschriften Rechnung zu tragen. Neben der neuen Einteilung erhielt das Geburtszimmer neue Wände, einen neuen Boden und eine wesentlich verbesserte Nasszelle.

Viele Wassergeburten

Nach wie vor sind Wasserge­­burten sehr beliebt. Sowohl im neu umgebauten kleineren als auch im 2007 eingerichteten grösseren Gebärzimmer bevorzugen rund 60 Prozent der ge­bärenden Frauen die Geburt in der Warmwasserwanne. «Das Wasser- und Wärmegefühl wirkt entspannend und die Wehenschmerzen werden oft als er­träglicher empfunden, weiss Chefarzt Johann W. Anderl. Im Idealfall könne sich die Geburt verkürzen. «Zudem ist die Wahrscheinlichkeit eines Dammrisses geringer, weil die Muskulatur entspannter und das Gewebe elastischer und weicher ist.»

Hebammen nach Wahl

Speziell an dem seit 2013 von der Unicef als «babyfreundlich» ausgezeichneten Spital ist das seit bald dreissig Jahren praktizierte, hundertprozentige Beleghebammensystem. Werdende Mütter werden von einer Hebamme ihrer Wahl vor, während und nach der Entbindung betreut und profitieren gleichzeitig von der standardisierten Facharzt­betreuung. «Dieses seit vielen Jahren angewandte System hat sich sehr bewährt, und so soll es auch weiterhin sein», meinte Chefarzt Johann W. Anderl an der Einweihungsfeier des er­neuerten Geburtszimmers. «Ich war schon in mehreren Häusern tätig, und es ist beeindruckend, wie natürlich und familiär die Geburten im Spital Frutigen sind.»

Im Spital Frutigen kommen pro Jahr durchschnittlich rund dreihundert Kinder zur Welt.

pd/aka

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