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Ein neues Buch hilft den KMU

Ein neues Buch von Martin Aue ist auf dem Markt. Der Vernissage in der Firma Allenbach Holzbau und Solartechnik in Wengi wohnten viele Interessierte bei.

Der 41-jährige Martin Aue wohnt mit seiner Familie in Spiez und hat seine Beratungsfirma in Krattigen angesiedelt. Der gelernte Automechaniker hat sich zum Marketingplaner und -leiter weitergebildet. Er vermittelt seine Erkenntnisse an Studenten, in Seminaren und coacht (begleitet) Kleinunternehmer mit bis zu 100 Mitarbeitern.

Seine Ratschläge in Marketing und Management kämen an, weil er zusammen mit den Unternehmern Strategien entwickle und Anleitung gebe, sagt er. Für die Umsetzung im Betrieb unter Einbezug der Belegschaft ist der Firmeninhaber selber zuständig.

Martin Aue präsentierte am Dienstagabend in der Werkstatt der Firma Allenbach Holzbau und Solartechnik in Wengi bei Frutigen sein zweites Sachbuch «Einfach Kunden gewinnen» zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und Unternehmensführung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Der Ort der Vernissage passte zu seiner Philosophie und seiner Nähe zur Praxis und schloss damit eine Lücke für die KMU. Marc Allenbach hat das Vorwort im Buch geschrieben und ist von Aue und seinem Wurmprinzip begeistert.

Über den Wurm zum Vogel

Beim Wurmprinzip stellt sich die Frage: «Wie schaffe ich es, dass sich möglichst viele Vögel in meinem Garten aufhalten?» Die Antwort nach Aue lautet: «Schau, dass es den Würmern gut geht, dann kommen die Vögel von selbst.» Der Unternehmercoach Martin Aue überträgt diese Aussage auf die Geschäftswelt und ist überzeugt: «Wenn Unternehmer ihre eigenen Kompetenzen stärken, sind sie erfolgreich und können mit wenig Marketingaufwand mehr Kunden generieren. Der Grundsatz gelte für die meisten Sparten und Geschäftsfelder.»

«Mit Händ und Füess»

Viele Neuunternehmer bekundeten beim Generationenwechsel Mühe, ihre theoretischen Kenntnisse in die Praxis einzubringen, hiess es an der Vernissage weiter. Martin Aue hilft, Visionen und Ziele zu definieren, aber auch, sich nicht zu verzetteln und zu überfordern. 15 Stunden arbeiten könne jeder, aber allen Aufgaben gerecht werden sei schon schwieriger.

Dies wurde bei den Fragen von Susanne Huber, Geschäftsführerin der Volkswirtschaft Berner Oberland, die sie an Martin Aue und Marc Allenbach stellte, klar. Huber moderierte den einstündigen Anlass, lobte das Buch, das «Händ und Füess» habe, einfach und spannend geschrieben sei.

Marc Allenbach hat mit 29 Jahren das Holzbaugeschäft von seinem Vater in dritter Generation übernommen. Er konnte dank des neuen Geschäftsbereichs für Solaranlagen 20 Mitarbeiter beschäftigen, fühlte sich aber wie in einem Hamsterrad.

Er suchte Hilfe bei Martin Aue, der ihn seither als Coach begleitet. Er sei als Partner geschätzt, bringe auch unangenehme Fragen auf den Tisch. Und er treibt das Team der «Solarholzbauer» zu guten Leistungen an.

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