Zum Hauptinhalt springen

Ein neuer Coworking-Space im Sonnenhof

Die Backpackers Villa Sonnenhof lädt Interessierte zum unkomplizierten Coworking ein.

Gastgeber David Bühler im Co-Working-Raum im Suncube der Backpackers Villa Sonnenhof.
Gastgeber David Bühler im Co-Working-Raum im Suncube der Backpackers Villa Sonnenhof.
Anne-Marie Günter

Der Suncube, der Neubau des Interlakner Hostels Backpackers Villa Sonnenhof, ist zehn Jahre alt. Nach dem Auszug der Gleitschirmschule Chill Out aus dem Obergeschoss sind dieses und das Erdgeschoss mit der grosszügigen Réception und dem Frühstücksraum neu gestaltet worden.

Gesucht wurde eine neue Nutzungsmöglichkeit. Fündig wurde man im Trend zum Coworking. In der Backpackers Villa ist diese Art von geteiltem Arbeitsbereich weit gefasst: Je nach Bedürfnis kann im Eingangsbereich, in der Cafeteria oder im mit einer Cheminée-Installation, Sessellandschaft, Sideboard-Arbeitsplätzen und grossem Tisch attraktiv eingerichteten Raum im Obergeschoss gearbeitet werden.

Das Handling ist unkompliziert, denn man kann sich einfach bei der Réception anmelden, einen Platz aussuchen und mit der Arbeit beginnen; jeden Tag im Jahr, von 7 Uhr morgens bis 23 Uhr nachts, und immer ist eine Ansprechperson da.

«Wir sind überzeugt, dass das Angebot einem grossen Bedürfnis entspricht», sagt Gastgeber David Bühler. Die öffentlichen Räume im Hostel sind tagsüber wenig genützt, da die Gäste unterwegs sind. Bühler sieht aber auch Begegnungen von Gästen und Coworkern als Chance zur Bereicherung für beide Seiten.

Abwechslung zum Büro

Zielpublikum für das Coworking sind Einheimische, die eine inspirierende Abwechslung zum Homeoffice suchen, Reisende, die stundenweise arbeiten wollen, Studenten oder digitale Nomaden. Die Preisgestaltung ist moderat: Ein halber Tag kostet zum Beispiel 10 Franken. Inbegriffen sind WLAN, Strom, Drucker und zwei Getränke aus dem Automaten. Bis Ende Juni bietet die Villa einen Gratis-Probetag an.

Bühler sieht das Coworking als Ergänzung zum Hauptgeschäft, dem Beherbergungsbereich. 2018 erzielte das Hostel 54'000 Logiernächte, 7 Prozent weniger als im Vorjahr, was auch auf das steigende Angebot von Betten im angesprochenen Gästesegment zurückzuführen ist. Die Auslastung der 200 Gästebetten betrug hohe 74,7 Prozent, so dass der Vorstand des Trägervereins mit dem Resultat des Jubiläumsjahrs (20 Jahre Backpackers) zufrieden ist.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch