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Die Verpacker aus dem Simmental

Das Firmenlogo verspricht «HwR Verpackungen & Holz … wir packens!». Das Spektrum ist wirklich umfangreich – ob klein oder gross, alles lässt sich verpacken.

Zur Herstellung der speziellen Holzkisten-Verpackungen kommen computergesteuerte Bearbeitungsmaschinen zum Einsatz.
Zur Herstellung der speziellen Holzkisten-Verpackungen kommen computergesteuerte Bearbeitungsmaschinen zum Einsatz.
Fritz Leuzinger

Schweizweit zählt die HwR AG in St. Stephan, bis 2015 bekannt als Holzwerk Rieder AG, zu den bedeutendsten Firmen in der Verpackungs- und Holzwerkindustrie. Vor bald 140 Jahren entstand auf dem Moos die Sägerei von Jakob Wälti.

Seiner Ansicht nach sollte der heimische Rohstoff Holz aus den Waldbeständen auch vor Ort genutzt und verarbeitet werden. Bereits 1930 wurden die ersten Holzkisten für die Industrie hergestellt und während des Zweiten Weltkriegs Munitionskisten für die Schweizer Armee.

Zu Land und zu Wasser

Heute ist die HwR AG für das breite Spektrum von Verpackungen aus Holz, Karton oder mit Schaumstoff spezialisiert. Marc Beetschen von der Geschäftsleitung: «Ein umfangreicher Maschinenpark und stetige Erneuerungen und Erweiterungen ermöglichten das umfangreiche Angebot.

Die sogenannte Verpackungsabteilung ist zum umsatzstärksten Zweig unserer Firma angewachsen.» Ob zu Land oder zu Wasser, hochwertiges Transport- und Frachtgut aller Art erreicht in HwR-Verpackungen geschützt und wohlbehalten die Empfänger.

Zur Herstellung der aufwendigen Teile von sogenannten Flightcases für Luftfrachten von Industrie und Gewerbe oder zur Bühnentechnik verfügt die HwR AG über ein CNC-Bearbeitungszentrum. Auch in der Holzverarbeitung zu Täfer und Parkett machte sich die HwR AG in den letzten Jahren einen Namen. Was an die Anfänge erinnert, ist das zwischenzeitlich modernisierte Sägewerk.

Ein wichtiger Arbeitgeber

Das Unternehmen auf dem Moos ist mit seinen heute 70 Mitarbeitern für St. Stephan und das Obersimmental ein wichtiger Arbeitgeber. Zukunftsorientiert bietet die HwR AG mit ihrem Angebot an Lehrstellen jungen Leuten den Start ins Berufsleben.

Marc Beetschen erklärt das Firmenbekenntnis zur Nachhaltigkeit: «Zur verschiedenartigen Holzverarbeitung auf dem 50'000 Quadratmeter grossen Betriebsgelände wird auch Energie aus Solar- und Wasserkraft produziert. Die eigene Fernheizungsanlage wird mit betrieblichen Holzabfällen gespeist.» Die Anlage versorgt die Betriebsgebäude mit den grossen Trocknungsanlagen sowie einige Nachbargebäude, unter andern das nahe Schulhaus mit Turnhalle.

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