Zum Hauptinhalt springen

Die Mulde wird nun gefüllt

Am Samstag wurde auf Einladung der Betreiberin Kohler Bau AG die neue Deponie für unverschmutztes Aushubmaterial im Müör eingeweiht. Die Geländemulde bietet Platz für circa 370 000 Kubikmeter Erdreich und Steine.

Die Geländemulde zwischen der Strasse Innertkirchen–Meiringen und dem Bännenberg wird etwa 370 000 Kubikmeter Aushubmaterial aufnehmen und als Kulturland wieder genutzt.
Die Geländemulde zwischen der Strasse Innertkirchen–Meiringen und dem Bännenberg wird etwa 370 000 Kubikmeter Aushubmaterial aufnehmen und als Kulturland wieder genutzt.
Beat Jordi

Die Deponiesituation in der Region Oberland-Ost wird dank der neuen Anlage entschärft. Die ­Geländemulde im Gebiet Müör (Gemeinde Schattenhalb) zwischen dem Bännenberg und der Staatsstrasse von Meiringen nach Innertkirchen/Grimsel/Sus­ten kann mit sauberem Aushubmaterial aufgefüllt werden.

Standbein von Baufirma

«Mit der Möglichkeit, unser ­Aushubmaterial auf der eigenen ­Deponie zu entsorgen, verstärken wir unsere Möglichkeiten am Markt», sagte Geschäftsführer Hansruedi Kohler anlässlich der Einweihungsfeier auf dem Ge­lände. Die Firma Kohler Bau AG existiert seit 1928 und beschäftigt heute 34 Mitarbeitende.

Kohler leitet die Unternehmung seit 2012 in dritter Generation und hatte schon lange die Vision einer firmeneigenen Deponie. Dass aus der Idee ein sechsjähriger Vorbereitungs- und Planungsmarathon entstehen wird, war er sich nicht bewusst.

Realisierung in Etappen

Das Auffüllen der Mulde geschieht in Teilschritten; zuerst wird dem Hang entlang Material aufgeführt und erst später neben der Strasse bis zu der angrenzenden Scheune. Hansruedi Kohler schätzt, dass das eingezonte ­Gebiet in 10 bis 15 Jahren aufgefüllt sein wird. Danach müsste die Überbauungsordnung neu überprüft werden, bevor die Deponie erweitert werden könnte.

Nach den Erlebnissen in der langen Vorbereitungszeit befragt, rühmte Kohler spontan die po­sitive Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern, Pächtern, Gemeinde- und Regionalbehörden. Als grösste Knacknuss bezeichnete er den «unglaublichen administrativen Aufwand», von der Machbarkeitsstudie bis zur Betriebsbewilligung.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch