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Die Lauberhorn-Startbar überwintert mit Flachdach

Die Startbar auf der Lauberhornschulter hat jetzt ein Flachdach – ein Provisorium. Besitzer Beni Scheiber will das neue Dach im nächsten Sommer aufbauen.

Föhnstimmung gestern auf der Lauberhornschulter: Die Startbar mit dem provisorisch errichteten Flachdach, links die Jungfrau.
Föhnstimmung gestern auf der Lauberhornschulter: Die Startbar mit dem provisorisch errichteten Flachdach, links die Jungfrau.
Bruno Petroni

Dreieinhalb Wochen ist es her, dass ein Föhnsturm mit gemessenen Windstärken bis zu 221 Stundenkilometern auf der Lauberhornschulter das Dach der Startbar weggerissen hat. In der Zwischenzeit hat deren Erbauer Beni Scheiber unter Mithilfe von acht Mann – unter diesen auch Spezialisten der Luzerner Alaska-Blockhaus GmbH – ein massives Provisorium erstellt: ein aus über 15 Tonnen schweren Kanthölzern bestehendes Flachdach. «Als mal der Föhn gerade nicht blies, konnten wir das Dach in drei Tagen unter Einsatz eines Air-Glaciers-Helikopters aufbauen», zeigt sich Beni Scheiber entspannt. Der 50-jährige geborene Urner, der die Startbar im Jahr 2002 gebaut hatte, geht von einem Schaden im sechsstelligen Frankenbereich aus: «Allein das Provisorium kostet mich mehrere Zehntausend Franken.»

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