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Die F/A-18-Staffel bleibt in Meiringen

Der Bundesrat will den Flugplatz Meiringen nicht nur für den WK-Betrieb und für Milizstaffeln nutzen. Er wies eine entsprechende Interpellation zurück.

Auch künftig soll eine F/A-18-Staffel in Meiringen stationiert bleiben.
Auch künftig soll eine F/A-18-Staffel in Meiringen stationiert bleiben.
Keystone

Der Bundesrat hält an der aktuellen Stationierung einer F/A-18-Staffel in Meiringen fest. Die Luftwaffe nehme bereits heute so weit als möglich auf die Bedürfnisse des Tourismus Rücksicht, heisst es in der Antwort auf eine Interpellation von Nadine Masshardt (SP/BE).

Der Lärm der Kampfjets ist für die Tourismus-Branche im Berner Oberland seit Jahren ein Ärgernis. SP-Nationalrätin Nadine Masshardt nahm deshalb mit einer Interpellation erneut einen Anlauf, um den Fluglärm in der touristischen Hochsaison «spürbar zu verringern».

Nichts wissen will der Bundesrat aber von einer von Masshardt angeregten Konzentration aller F/A-18-Staffeln auf dem Flugplatz von Payerne. Nein sagt die Landesregierung auch zur Frage, ob der Flugplatz Meiringen künftig allein für den WK-Betrieb und die Milizstaffeln genutzt werden könnte.

Norwegen zu teuer

Sehr teuer und aufwändig wäre aus Sicht des Bundesrates die Option, einige der Flugbewegungen nach Norwegen zu verlegen. Zudem führe die Schweiz ab 2017 in Norwegen vorläufig keine Auslandmodule mehr durch, weil der dortige Standort umgebaut und durch Norwegen und die Nato komplett ausgelastet sei.

Die Schweizer Armee absolviert mit ihren Kampfjets pro Jahr rund 22'000 Starts und Landungen. Mit der Aufgabe des Militärflugbetriebs in Sitten Ende 2017 sollen die drei übrigen Militärflugplätze Payerne, Emmen und Meiringen stärker belastet werden. In Meiringen sind 5000 Flugbewegungen pro Jahr geplant, 500 mehr als bisher.

SDA

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