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Der Umweg via Unterführung entfällt

Am Montag wurde der neue Gleiszugang am Bahnhof Interlaken-Ost offiziell eingeweiht.

Zuggäste können neu direkt vom Perron Richtung Interlakner Zentrum losmarschieren – ohne Umweg durch die Unterführung.
Zuggäste können neu direkt vom Perron Richtung Interlakner Zentrum losmarschieren – ohne Umweg durch die Unterführung.
PD
Gunthard Orglmeister, Urs Kessler, Vorsitzender Geschäftsleitung BOB, Roland Pfaffen, Leiter Betrieb BLS (von links).
Gunthard Orglmeister, Urs Kessler, Vorsitzender Geschäftsleitung BOB, Roland Pfaffen, Leiter Betrieb BLS (von links).
PD
Die ersten Gäste nutzen den Direktzugang zu den Gleisen.
Die ersten Gäste nutzen den Direktzugang zu den Gleisen.
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Der Bahnhof Interlaken-Ost habe sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Knotenpunkt weiterentwickelt, schreibt die Berner-Oberland-Bahnen AG (BOB) in einer Mitteilung. Was gefehlt habe, sei ein direkter Zugang für die vom Zentrum Interlaken her kommenden Gäste.

Darum beschloss diesen die Bahnhofgemeinschaft Interlaken-Ost, bestehend aus den Bahngesellschaften BOB, ZB Zentralbahn AG und BLS Netz AG. Nach dem Baustart im Sommer 2018 konnte die neue Westerschliessung am Montag eingeweiht werden. Dadurch gelangen die Gäste ab dem Englischen Garten beim Höheweg direkt zu den Gleisen 1 bis 5. Der Umweg via Unterführung fällt weg.

Die neue Erschliessung entlaste die Unterführung und entflechte die Gästeströme. Beim Eingang wurden ein Infopoint mit Zugsabfahrtsmonitor und Ticketautomat sowie Abstellplätze für Zweiräder erstellt. Schotterrasen, Hecke und einzelnen Bäumen sollen eine ansprechende Umgebung schaffen.

Die Anpassungen bei den Gleisen und den Perrons 1 und 2 gewährleisten die erforderlichen Perronlängen für die längeren BOB-Zugkompositionen. Die nötige Perronverlängerung wurde ebenfalls beim Gleis 4 der Zentralbahn für die zehnteiligen Zugkompositionen umgesetzt.

Alle Anpassungen wurden gemäss Behindertengleichstellungsgesetz realisiert. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 1,6 Millionen Franken und werden anteilsmässig auf die drei Bahngesellschaften aufgeteilt.

(pd)

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