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Der letzte Schuss ist bereits abgefeuert

Die Schützengesellschaft löst sich nach 22 Jahren auf.

Nach 22 Jahren löst sich die Schützengesellschaft in Spiez auf.
Nach 22 Jahren löst sich die Schützengesellschaft in Spiez auf.
Manuel Zingg

Alles hat seine Zeit, besagt ein Sprichwort. Jene der Schützengesellschaft Spiez (SG) läuft bald ab. «Der doch relativ überalterte Vorstand sah sich leider gezwungen, die Schiesstätigkeit auf Ende 2018 einzustellen», teilen die SG-Verantwortlichen mit.

Nach 22 Jahren wird sich die Gesellschaft im Frühling 2019 definitiv auflösen. Die noch aktiven rund zwanzig Schützen wurden informiert, dass sie sich ab 2019 neu orientieren müssen. In der Gemeinde verbleiben drei Gesellschaften, die auf die 300-Meter-Distanz Schiesssport betreiben: die Militärschützen Spiez, die Lötschbergschützen Spiez und die Feldschützen Hondrich. Laut SG-Vorstandsmitglied Peter Bruppacher dürften sich einige diesen Vereinen anschliessen, während andere die Schiesstätigkeit einstellen werden.

Keine Lösung gefunden

Der Name Schützengesellschaft Spiez entstand 1996 nach einer Fusion der Feldschützen, gegründet 1863, mit den Freischützen und den Infanterieschützen. «In den darauf folgenden erfolgreichen Vereinsjahren wurde immer wieder mit dem Gedanken gespielt, dass nur noch eine einzige, schlagkräftige, gemeinsame Schützengesellschaft in der Gemeinde Spiez das Überleben im 300-Meter-Schiessen gewährleisten könnte», heisst es in der Meldung. «Trotz intensiven Bestrebungen unsererseits in diese Richtung konnte dieses Ziel leider nicht innert nützlicher Frist erreicht werden. Dies führte nun zur unvermeidlichen Auflösung.»

Mit dem Ausschiesset wurde der letzte Anlass der Schützengesellschaft Spiez unlängst begangen – und der finale Schuss abgefeuert. Letzter Jahresmeister wurde Präsident Peter Ryffé vor Fritz Lörtscher und Hans Nyffenegger. Auch der Titel als Ausschiesset-Meister ging an Ryffé, gefolgt von Fritz Lörtscher und Stefan Gerber.

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