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Der Abfahrtsweltmeister auf Oberländer Abschiedstour?

Mit einer neuartigen Kamera-Verfolgungsfahrt feierte Bruno Kernen (47) am Chuenisbärgli eine Premiere. Es könnte aber zugleich auch die Derniere gewesen sein: Der ehemalige Speedspezialist braucht ein künstliches Kniegelenk.

Bruno Kernen steht mit Kameras in der Hand und am Helm zu Fahre für das Schweizer Fernsehen. Womöglich war es sein letzter Auftritt in Adelboden.
Bruno Kernen steht mit Kameras in der Hand und am Helm zu Fahre für das Schweizer Fernsehen. Womöglich war es sein letzter Auftritt in Adelboden.
Jürg Spielmann

Sein linkes Knie ist eine medizinische Grossbaustelle: Unglaubliche 17-mal musste sich Bruno Kernen während seiner Aktivzeit wegen Schäden an diesem grössten Gelenk unters Messer legen. Wäre das nicht Unbill genug, fing sich der Reutiger im Jahr 2000 nach einer Operation auch noch einen schlimmen Infekt ein. Das Knie – Kernens Achillesferse – könnte ihn als Skisportler nun in eben diese zwingen.

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