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«Das Top-Fest muss top organisiert sein»

In zwei Jahren findet auf dem Bödeli das Eidgenössische Musikfest statt. Das Organisationskomitee um Präsident Peter Flück sucht Sponsoren und Helfer.

Freut sich auf Mai 2021: Peter Flück mit dem Festlogo.
Freut sich auf Mai 2021: Peter Flück mit dem Festlogo.
Bruno Petroni

«Das Eidgenössische Musikfest gilt als grösstes Blasmusikfestival der Welt», weiss das Internetlexikon Wikipedia. Entsprechend umfangreich sind jeweils die organisatorischen Vorbereitungen.

So auch in Interlaken, wo das Musikfest in zwei Jahren, vom 13. bis zum 16. Mai 2021 auf der Höhematte, stattfindet. «Wir sind im Zeitplan», sagt der Interlakner Peter Flück, der das Organisationskomitee mit vorläufig rund einem Dutzend Mitglieder präsidiert.

Im April vergangenen Jahres hatte der Schweizer Blasmusikverband Interlaken nach 1996 bereits zum zweiten Mal zum Austragungsort gewählt. Nach einigen Sitzungen wurde der Vertrag im Herbst unterschrieben.

Anlass zu Diskussionen bot vor allem der Wunsch der Organisatoren, das Fest nicht wie seit 1957 üblich an zwei, sondern an nur einem, dafür aber dank dem Auffahrtstag verlängerten Wochenende durchzuführen. Als Grund nennt Flück andere terminierte Anlässe und damit beschränkte Bettenkapazitäten in den Hotels. «Wir konnten das letztlich aber sehr einvernehmlich regeln», ist Peter Flück zufrieden.

Dem Vertrag folgte das nächste Papier, ein Basiskonzept. Peter Flück: «Darin wurde klar festgehalten, dass der Anlass nicht nur touristischen Zwecken dient, sondern die Musikanten und der Musikwettbewerb im Zentrum stehen.

Die Ferienregion mit ihrem Angebot bietet während vier Tagen den idealen Rahmen, aber der Schlüssel zum Erfolg wird ein optimaler musikalischer Wettbewerb sein, der die lange Vorbereitung der Musikgesellschaften belohnt.» Gemessen an bisherigen Eidgenössischen Musikfesten rechne man mit gegen 25000 Teilnehmenden sowie «bis zu 100000 Zuhörern – was allerdings nur schwer abschätzbar ist».

Gesucht: Sponsoren

Um Zahlen geht es auch bei der grössten Aufgabe, die das Organisationskomitee gegenwärtig zu lösen hat. «Das Budget beträgt plus/minus sieben Millionen Franken», hält Peter Flück fest.

Die Einnahmen generieren sich vor allem aus dem Verkauf der Festkarten für die Musizierenden und Beiträgen von Sponsoren – die allerdings noch gesucht werden, wie der OK-Präsident sagt. «Auch der Hauptsponsor fehlt noch. Aber es haben diesbezüglich bereits erste Gespräche stattgefunden.» Im kommenden Juni, so das Ziel, soll ein erster Budgetentwurf vorgelegt werden können.

Ebenfalls als nächste «Meilensteine» in der Planungsagenda stehen – neben der Ausschreibung im Herbst – das Rahmenprogramm und die Rekrutierung von Helfern. «Deren Anzahl ist noch offen», sagt Peter Flück.

«Wir werden aber wohl neben den Trägervereinen, also den Musikgesellschaften, zusätzlich auch andere Vereine und Organisationen zur Mithilfe anfragen.» «Ich habe das Glück, mit tollen und hoch motivierten Leuten zusammenzuarbeiten, auf die ich mich verlassen kann», freut sich Peter Flück, der schon mehrere Turnfest- und andere OKs präsidiert hat. «Denn eines ist klar: Das Top-Fest muss top organisiert sein.»

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