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Das Lauberhorn ist bereit für das Jubiläum

Der Internationale Skiverband (FIS) erteilte den 90. Internationalen Lauberhornrennen grünes Licht. Zahlreiche Legenden werden anreisen.

«Wir sind uns gewohnt, mit der Natur zu arbeiten», sagt OK-Präsident Urs Näpflin.
«Wir sind uns gewohnt, mit der Natur zu arbeiten», sagt OK-Präsident Urs Näpflin.
Archiv/Nathalie Günter

Daumen hoch: FIS-Renndirektor Hannes Trinkl führte am Freitag die obligate Schneekontrolle durch. «Die Vorbereitungen für die nunmehr 90. Internationalen Lauberhornrennen in Wengen sind so weit auf Kurs», teilen die Organisatoren mit.

Dieser Umstand sei in erster Linie «der grossartigen Arbeit der Pistencrew» zu verdanken. Sie wurde vom Wetter Ende des abgelaufenen Jahres auf das Äusserste gefordert. Gleich mehrere Föhnstürme fegten mit Windböen von teilweise über 200 Stundenkilometern über das Lauberhorn. Kaum war Schnee gefallen, blies ein Sturm ihn wieder weg.

Zudem stiegen mit dem Föhn die Temperaturen. Die verhältnismässig wenigen kalten Nächte mussten zur technischen Schneeproduktion optimal genutzt werden. «Wir sind uns gewohnt, mit der Natur zu arbeiten», lässt sich OK-Präsident Urs Näpflin zitieren. «In diesem Winter hat sie uns bereits sehr viel abverlangt. Wir hätten sicher nichts gegen stabiles, schönes, kühles Wetter in den nächsten zwei Wochen.»

Zunächst der Europacup

In den verbleibenden Tagen bis zu den Rennen bekommt die Infrastruktur der Lauberhornrennen den Feinschliff. Bis zur Wasserstation muss die Abfahrt bereits am Mittwoch rennbereit sein, denn dann startet das erste von zwei Trainings zu den beiden Europacup-Abfahrten.

Am Freitag, 10., und Samstag, 11. Januar, geht es um fixe Weltcup-Startplätze für die kommende Saison. Diese bekommen die besten Europacup-Fahrer des Winters jeweils für das nächste Jahr. «Zudem ist es ein absolutes Highlight für die Fahrer im Europacup, wenn sie auf so legendären Strecken wie der am Lauberhorn Rennen fahren dürfen», erklärt Urs Näpflin. Es geht also bereits eine Woche vor den Weltcup-rennen in Wengen um sehr viel.

Von Schranz bis Kernen

An die 90. Lauberhornrennen haben die Organisatoren sämtliche Lauberhornsieger und alle Schweizer Podestfahrer in der Weltcup-Geschichte eingeladen. Urs Näpflin freut sich: «Es wird ein Ehemaligentreffen mit grossen Namen. Zahlreiche nationale und auch internationale Grössen vergangener Tage dürfen wir in Wengen empfangen.» Auf der Gästeliste befinden sich illustre Namen wie Cuche, Défago, Giovanoli, Kernen, Russi, Tresch oder von Grünigen. Dazu gesellen sich internationale Lauberhornsieger. Unter anderen haben sich Henri Duvillard, Streckenrekordhalter Kristian Ghedina, Ivica Kostelic, Daron Rhalves, Markus Wasmeier sowie Karl Schranz angemeldet.

pd/jss

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