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Da staunte selbst der Habicht

Am Chäsmärt in Habkern war nicht nur Käse Trumpf. Schwyzer­örgeler, Jodler, Alphornbläser, eine Kindertanzgruppe und ein Streichelzoo liessen den Märt zum Fest werden.

Am Stand von Hansueli Brunner, im Holz, gibt es Käse von den Alpen Bohl und Traubach und noch einiges anderes Gluschtiges zu kaufen. Das Geschäft läuft gut.
Am Stand von Hansueli Brunner, im Holz, gibt es Käse von den Alpen Bohl und Traubach und noch einiges anderes Gluschtiges zu kaufen. Das Geschäft läuft gut.
Ueli Flück

Die Gemeinde Habkern zählt nur etwa 640 Einwohner, ist aber 51 Quadratkilometer gross. Da hat es Platz für viel Wald sowie für vier Burgerallmenden und sechs Alpen mit insgesamt 20 Senntümern.

Auf diesen wird Käse produziert. Rund tausend Kühe lieferten den Rohstoff für chüschtigen Alpkäse. Solcher wurde am vergangenen Samstag auf dem zum Festplatz umgestalteten Dorfplatz hinter dem Bären und der Gemeindeverwaltung von Habkern verkauft.

Auch mit Unterhaltung

Zum Chäsmärt eingeladen hatte eine von Hansueli Brunner präsidierte Interessengemeinschaft. Die Organisatoren liessen es aber nicht beim Chäsverkauf bleiben, auch für Unterhaltung war gesorgt. Die einheimischen Jodler und die Kindertanzgruppe traten ebenso auf wie Beatenberger Alphornbläser und das Schwyzerörgelitrio Bärglistock, die Grindelwalder Familienkapelle mit Ruedi, Urs und Sämi. Bärglistock? Das ist einer der Nachbarn des Wätterhore.

Und wenn wir schon beim Wetter sind: Das hielt sich am Chäsmärt anständig und liess es erst regnen, als die Bauern sowieso in den Stall mussten. Und eine Festhütte bot ja Schärm.

Ort der vielen Habichte

Übrigens: Der Name Habkern bildet sich aus dem althochdeutschen Gattungswort Habuh (Habicht) und der Endung -arra (die bedeutet, dass etwas in grosser Zahl vorkommt). Habkern ist also «der Ort, an dem es viele Habichte gibt».

Habicht auf dem Brunnen

Ein solcher ist denn auch das Wappentier der Gemeinde und hockt auf dem grossen Brunnen im Dorfzentrum.

Am vergangenen Samstag staunte selbst der Vogel ob der vielen Märtbesucher und der guten Stimmung auf dem Habker Dorfplatz.

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