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Besonderer Alpabzug im hintersten Tal

Ein herziges Spektakel boten Alpakas und Lamas bei ihrem Alpabzug von Gorneren zum Tschingelsee.

Der Alpsommer ist für die Lamas und Alpakas beendet.
Der Alpsommer ist für die Lamas und Alpakas beendet.
Corina Kobi

Arnold Luginbühl, der erfolgreiche Züchter von Lamas und Alpakas, neuerdings auch von Rentieren, aus Aeschiried, zeigte sich am Samstag nach der ohne Zwischenfall verlaufenen Sömmerungszeit seiner Lamas und Alpakas erfreut und erleichtert. Einzig vor einer Woche gab es kurzfristig Schnee. Einmal mehr zog ein Teil der 127 Tiere, die auf der Alp Gorneren ab Mitte Mai den Sommer verbrachten, ins Tal bis zum Tschingelsee hinunter.

«Heute waren es rund 60 Tiere, wovon die Alpakas dominierten. Droben auf der Alp warten immer noch 70, die zu einem späteren Zeitpunkt den Weg unter ihre Füsse nehmen. Diesen zweiten Abtrieb werden wir noch ankündigen», meinte Luginbühl. In einer stetigen Folge von Viehabtrieben und Postautoverkehr auf der kurvenreichen steilen und schmalen Strasse ab Gorneren trippelten die südamerikanischen Verwandten der Kamele ins Tal hinunter, gefolgt von einer weiteren Herde, derjenigen von Tierliebhabern und Fotografen. Am Tschingelsee gab es genug Gelegenheit, die flauschigen Tiere zu bewundern, bis sie für den Rücktransport nach Aeschiried verladen wurden.

Kamelmilch gab es keine

«Kamelmilch oder eine Käseproduktion gab es nicht, dafür richten wir unser Hauptaugenmerk auf die Wolle, das Fleisch und den Lebendtierverkauf», so Luginbühl. Was viele Leute interessierte, verneinte der Züchter mit einem Lächeln: «Geburten gab es auf der Alp nicht. Dies sei bereits vor der Sömmerung zu Hause in Aeschiried passiert.»

Infos unter www.lama.ch sowie www.alpacas-of-switzerland.com

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