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Berner Oberland-Bahnen 2016 mit Gewinnrückgang

Die Berner- Oberland-Bahnen AG erzielte im Jahr 2016 einen Verkehrsertrag von 16 Millionen Franken und einen Jahresgewinn von 1,5 Millionen.

Die Berner Oberland-Bahnen verzeichneten 2016 einen Gewinnrückgang.
Die Berner Oberland-Bahnen verzeichneten 2016 einen Gewinnrückgang.
zvg

«Die Berner-Oberland-Bahn (BOB), welche ihre Gäste auf den Strecken von Interlaken-Ost nach Lauterbrunnen und Grindelwald befördert, erwirtschaftete im Jahr 2016 trotz Rückgang beim Ausflugsverkehr zum Jungfraujoch einen Verkehrsertrag von 12,4 Millionen Franken und verzeichnete damit lediglich ein Minus von 2,7 Prozent gegenüber dem Rekordvorjahr», heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die Schynige-Platte-Bahn erreichte gemäss Mitteilung beim Verkehrsertrag mit 3,6 Millionen Franken einen Zuwachs von 19 Prozent.

Steigerung um 26 Prozent

«Mit 120'000 Gästen (Ankunft auf der Schynigen Platte) konnten die Besucherfrequenzen gegenüber 2015 um 26 Prozent gesteigert werden. Es hat sich für die Schynige-Platte-Bahn ausbezahlt, dass sie im Berichtsjahr bei der UBS-Bergaktion mitgemacht hat.» Das UBS-Spezialbillett berechtigte zu einer Retourfahrt Wilderswil–Schynige Platte für 10 Franken. Total habe die Berner Oberland-Bahnen AG einen Verkehrsertrag von 16 Millionen Franken und damit den höchsten der Geschichte erreicht. «Mit einem Gewinn von 1,5 Millionen Franken resultierte insgesamt ein erfreuliches Jahresergebnis», schreibt das Unternehmen.

Wichtige Erneuerungen

Die Berner-Oberland-Bahnen AG befindet sich nach eigenen An­gaben in einer «intensiven Phase der Weiterentwicklung». Die Arbeiten am 35-Millionen-Ausbau des Depots Zweilütschinen seien erfolgreich verlaufen. Das neue Depot konnte bis Ende Jahr schrittweise dem Betrieb übergeben werden. Im November 2016 wurde der erste Triebzug des neuen Rollmaterials der BOB ausgeliefert und für erste Testfahrten eingesetzt. «Als strategische Partnerin beim Projekt V-Bahn trieb die Berner-Oberland-Bahnen AG im Berichtsjahr die Planung ihres Teilprojekts weiter voran», heisst es in der Mitteilung.

Das Baugesuch für die Station Rothenegg sei im Frühjahr 2016 als Bestandteil des gesamten Plangenehmigungsverfahrens eingereicht worden. «Aufgrund hängiger Einsprachen und Beschwerden bei der V-Bahn konnte die Baubewilligung für die neue Station mit direktem ­Zugang zum geplanten Terminal noch nicht erteilt werden.»

Neues Rollmaterial

Insgesamt wurden bei der BOB für über 77 Millionen Franken sechs neue dreiteilige Triebzüge und drei Niederflurgelenksteuerwagen bei der Firma Stadler bestellt. Nach der Inbetriebnahme des ersten neuen Triebwagens Mitte Februar 2017 folgte die schrittweise Einführung der weiteren Züge. «Ab der zweiten Jahreshälfte werden alle fahrplanmässig im Einsatz stehen», teilt die BOB mit. Dank des Ausbaus des Depots, welches Mitte Februar 2017 eingeweiht wurde, könne das neue Rollmaterial direkt vor Ort in Zweilütschinen unterhalten werden.

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