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Beim nächsten Murgang ist ihr Haus an der Reihe

Im Kanton Bern gibt es wegen des Klima­wandels 32 potenzielle Bergsturzgebiete. Während das Ehepaar von Bergen in Guttannen in einem von Murgängen gefährdeten Haus lebt, untersucht Geometer Walter Flogerzi neue Risse im Eiger.

Mathilde und Albert von Bergen vor ihrem Haus im Weiler Flesch in Guttannen. Kommt es erneut zu einem grossen Murgang wird ihr Zuhause vermutlich zerstört.
Mathilde und Albert von Bergen vor ihrem Haus im Weiler Flesch in Guttannen. Kommt es erneut zu einem grossen Murgang wird ihr Zuhause vermutlich zerstört.
Christian Pfander
Das Haus des Ehepaars von Bergen (r.) liegt nur noch einige Meter höher als das aufgefüllte Bachbett.
Das Haus des Ehepaars von Bergen (r.) liegt nur noch einige Meter höher als das aufgefüllte Bachbett.
Christian Pfander
Weil diese nur schwer zugänglich ist, haben Spezialisten dort dreizehn Messpunkte angebracht. Das ermöglicht nun, dass der Fels bequem vom Gegenhang aus überwacht werden kann.
Weil diese nur schwer zugänglich ist, haben Spezialisten dort dreizehn Messpunkte angebracht. Das ermöglicht nun, dass der Fels bequem vom Gegenhang aus überwacht werden kann.
Beat Mathys
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In den letzten Wochen wurden bei Mathilde von Bergen (68) Erinnerungen wach. Erinnerungen an das Poltern, das langsam zu einem ohrenbetäubenden Lärm wurde. Daran, wie sich die Wassermassen nur 100 Meter von ihrem Haus entfernt ihren Weg ins Tal bahnten und immer mehr Felsklötze so gross wie Autos das Aarebett auffüllten.

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