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Angepasste Grundlagen für V-Bahn liegen auf

Nach Beschwerden hat der Kanton planerische Grundlagen des V-Bahn-Projekts angepasst. Die angepasste Planung liegt ab Mitte Dezember auf.

Mit der Erteilung der Überfahrtsrechte  für den Eiger-Express durch die Bergschaft Wärgistal nimmt das Grossprojekt eine grosse Hürde. Der Terminal in Grindelwald Grund bleibt allerdings ein Diskussionsthema. Der Grundbesitzer weigert sich weiterhin, sein Land zu verkaufen.
Mit der Erteilung der Überfahrtsrechte für den Eiger-Express durch die Bergschaft Wärgistal nimmt das Grossprojekt eine grosse Hürde. Der Terminal in Grindelwald Grund bleibt allerdings ein Diskussionsthema. Der Grundbesitzer weigert sich weiterhin, sein Land zu verkaufen.
Visualisierung/zvg
Wird das V-Projekt realisiert, könnte es in Grindelwald-Grund so aussehen. Die neue Männlichenbahn (links) und der daneben liegende Eiger-Express mit Parkhaus.
Wird das V-Projekt realisiert, könnte es in Grindelwald-Grund so aussehen. Die neue Männlichenbahn (links) und der daneben liegende Eiger-Express mit Parkhaus.
Bildmontage zvg
Die Männlichenbahn schafft den Ansturm an schönen Skitagen oftmals nicht mehr, dann reicht die Schlange bis auf den Parkplatz hinaus.
Die Männlichenbahn schafft den Ansturm an schönen Skitagen oftmals nicht mehr, dann reicht die Schlange bis auf den Parkplatz hinaus.
Fritz Lehmann
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Nachdem der Kanton Bern im Juni Beschwerden gegen das V-Bahnprojekt der Jungfraubahnen teilweise gutgeheissen hatte, wurden die planerischen Grundlagen angepasst. Die angepasste Planung liegt ab Mitte Dezember in den Gemeinden Grindelwald und Lauterbrunnen auf.

Ein neuer Gesamtentscheid über die planerischen Grundlagen soll im kommenden Frühling vorliegen, wie die bernische Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion am Montag mitteilte.

Da auch das seilbahnrechtliche Plangenehmigungsverfahren beim Bundesamt für Verkehr noch hängig ist, hat das V-Bahnprojekt durch den Entscheid des Kantons vom Juni keine zeitliche Verzögerung erfahren.

Das 400 Millionen Franken teure V-Bahn-Projekt gibt in der Region seit Jahren zu reden. Die neue Bahn soll sowohl den Eigergletscher aus auch den Männlichen erschliessen.

Ab einem gemeinsamen Terminal in Grindelwald Grund soll eine 3S-Bahn zum Eigergletscher und eine Zehnergondelbahn zum Männlichen führen. Im Fall der Männlichenbahn ist es ein Wettlauf mit der Zeit, denn die Konzession der bestehenden Gondelbahn aus dem Jahr 1978 läuft bald ab.

Dem V-Bahnprojekt ist Widerstand erwachsen. Im Juni hiess der Kanton Bern Beschwerden gegen Teile des Gesamtentscheids des Amtes für Gemeinden und Raumordnung (AGR) gut. Damit wurden Teile der planerischen Grundlagen aufgehoben und zur Überarbeitung zurückgewiesen.

Ausschlaggebend waren verfahrensrechtliche Gründe, die sich aus neuer Rechtssprechung des Bundesgerichts ergaben. Unterdessen wurden die notwendigen Anpassungen vorgenommen und die Verfahren eingeleitet.

In einem Fall einigten sich im Oktober die Jungfraubahnen mit einem Hotelier auf der Kleinen Scheidegg. Dieser zog daraufhin seine Einsprache zurück. Es verbleiben aber noch weitere Einsprachen, etwa von Naturschutzorganisationen.

SDA/tag

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