«Unser Anspruch ist, dass dieses Munitionslager geräumt wird»

Kandergrunds Gemeindepräsident Roman Lanz war am Freitag erstmals in der ehemaligen Munitionsanlage Mitholz. Seine Forderung: Die Bomben müssen geräumt werden.

«Es ist speziell, dass noch Munition sichtbar ist»: Roman Lanz, Gemeindepräsident von Kandergrund, betrat erstmals das ehemalige Munitionslager Mitholz. Video: Florine Schönmann

«Ich habe nicht gewusst, was mich erwartet!» Roman Lanz ist Gemeindepräsident von Kandergrund, jener Gemeinde, dessen Ortsteil Mitholz vom zugeschütteten Munitionslager im Berg bedroht sein könnte. Er war am Freitag zum ersten Mal in der Anlage Mitholz, zur Besichtigung.

Was ist sein erster Eindruck nach dem abgeschlossenen Rundgang? «Es ist speziell, dass noch Sprengköpfe sichtbar sind. Ich habe gedacht, das sei alles überschüttet, man sähe nur Felsen.» Gespräche mit Fachleuten haben Lanz geholfen, das Gesehene einordnen zu können: «Ich bin nicht zusätzlich beunruhigt.»

Es sei etwas da, dass hier nicht hingehört, das Problem müsse man nun lösen: «Unser Anspruch ist, dass dieses Munitionslager geräumt wird. Es besteht ein Restrisiko, so lange die Munition in diesem Berg ist. Damit wollen wir nicht auf ewig leben.» Das Problem sei von Menschenhand geschaffen worden, nun solle es auch von Menschen eliminiert werden, so Lanz.

Video: Blick ins ehemalige Munitionslager bei Mitholz

Video: Florine Schönmann

chh

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