Zweisimmen

In Erwartung erster Babys

Zweisimmen Zum Jahreswechsel hat das Geburtshaus Maternité Alpine mit seiner Eröffnung allen Grund zum Feiern. Das Hebammenteam ist, wie die werdenden Eltern, in freudiger Erwartung auf das erste Baby.

Die drei Hebammen Verena Schneider, Schönried, Christine Weibel, Oberwil, und Marianne Haueter, Co-Leiterin und Mitinitiantin des Geburtshauses (v. l.), im Gebärsaal mit Wanne.

Die drei Hebammen Verena Schneider, Schönried, Christine Weibel, Oberwil, und Marianne Haueter, Co-Leiterin und Mitinitiantin des Geburtshauses (v. l.), im Gebärsaal mit Wanne. Bild: Fritz Leuzinger

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

In Zweisimmen ist die Freude an der Eggetlistrasse 5a gross. Nach eineinhalb Jahren ist die entstandene Lücke durch die Schliessung der Geburtenabteilung am Spital Zweisimmen wieder geschlossen. Das neu eröffnete Geburtshaus verfügt über zwei Stockwerke. Im Parterre ist der Gebärsaal mit ­Gebärwanne, je nach Bedarf ein weiteres Gebärzimmer und ein weiteres für Untersuchungen. Das obere Stockwerk dient dem Wohlfühlambiente mit Wohn­küche und zwei Wöchnerinnen- oder Familienzimmern.

Ausgewiesenes Team

Mit der Region für die Region war die Devise. Die Maternité Alpine bietet jungen Elternpaaren aus dem Saanenland und dem Obersimmental ganzheitliche Geburtsvorbereitungen und -kontrollen. Im Geburtshaus werden die Gebärenden rund um die Uhr durch ein erfahrenes und fachlich ausgewiesenes Hebammenteam während der Geburt und der ersten Wochenbetttage betreut.

Als Gynäkologin steht Dr. med. Nadine Kleinebekel im engen Kontakt mit den Hebammen und unterstützt diese, wenn es die Situation erfordert. Bereits für den Januar haben sich acht werdende Mütter angemeldet. Anne Speiser, Vizepräsidentin der Genossenschaft, ist erfreut: «Anfänglich wurde das Projekt Geburtshaus belächelt, jetzt dürfen wir zu Recht Freude haben. Die intensiven Vorbereitungen der vielen freiwilligen und teils unsichtbaren Helfer, die zugesprochenen finanziellen Mittel – auch seitens aller Gemeinden – und das vorbildliche Umbauprogramm der beiden Wohnungen haben zur pünktlichen, funktionstüchtigen Eröffnung beigetragen.» Maternité Alpine wurde im September die Betriebsbewilligung durch die Gesundheitsdirektion erteilt und Anfang November auf die Spitalliste aufgenommen. (Berner Oberländer)

Erstellt: 30.12.2016, 18:03 Uhr

Artikel zum Thema

Geburtshaus wird Versorgungslücke schliessen

Zweisimmen Zu ihrem werdenden Geburtshaus in Zweisimmen öffnete die Genossenschaft «Maternité Alpine» erstmals die Türen. Hebamme Marianne Haueter und Fachärztin für Gynäkologie Dr. med. Nadine Kleinebekel stellten sich den Fragen. Mehr...

Hebammen führten Tagebuch

Ein Kapitel des Buches zur neuen Stadtgeschichte ist der ­Gesellschaft gewidmet. Im Stadtarchiv ist die Historikerin ­Andrea Schüpbach auf Tagebücher einer Hebamme gestossen. Mehr...

Am Anfang und am Ende des Lebens

Die eine arbeitet am Anfang des Lebens, der andere nach dem Ende. Susanne Schmid ist freischaffende Hebamme und Urs Gyger Bestatter. Die beiden trafen sich zu einem Gespräch. Mehr...

Service

Auf die Lesezeichenleiste

Hier lesen Sie unsere Blogs.

Kommentare

Blogs

Schlagerette Aller Anfang ist schwer

Michèle & Friends Drogen konsumieren für Fortgeschrittene

Abo

Immer die Region zuerst. Im Digital-Abo.

Die BZ Langenthaler Tagblatt digital im Web oder auf dem Smartphone nutzen. Für nur CHF 17.- pro Monat.
Jetzt abonnieren!

Die Welt in Bildern

Explosive Abrüstung: An der Grenze zwischen Süd- und Nordkorea werden die Bewachungsposten abgebaut. (15. November 2018)
(Bild: Jung Yeon-je/Getty Images) Mehr...