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700 Jugendliche geniessen das grösste Skilager

Mit Rapper Knackeboul startete gestern Abend das Jugendskilager. Am Samstag gibt es hohen Besuch.

Junge Schweizer im Oberländer Schnee: Am Freitag verbrachten die Juskila-Teilnehmenden ihren ersten Tag im Schnee.
Junge Schweizer im Oberländer Schnee: Am Freitag verbrachten die Juskila-Teilnehmenden ihren ersten Tag im Schnee.
PD/Flurin Bergamin

Aus allen Ecken der Schweiz und selbst aus dem Ausland reisten am Donnerstag 600 Jugendliche an die Lenk. Das taten sie aus gutem Grund: Sie waren als Teilnehmende fürs 79. Juskila ausgelost worden. Das Jugendskilager im südlichsten Oberländer Ferienort dauert bis zum 8. Januar.

Am Freitagabend fiel – nach einem ersten Tag im Schnee – auf dem Kronenplatz der Startschuss zum laut Swiss-Ski grössten J+S-Schneesportlager des Landes. Mit einem warmen Punch in der Hand sowie Musik des Rappers und Entertainers Knackeboul wurde das Juskila zur Abendstunde feierlich eröffnet.

Auch Urs Lehmann, Swiss-Ski-Präsident, weilte unter den Gästen und liess sich von der fröhlichen Stimmung auf dem Kronenplatz mitziehen. Unter den teilnehmenden 13- und 14-Jährigen befinden sich auch 21 Kinder aus dem Oberland.

Am Samstag gibts hohen Besuch

Nach der Eröffnungsfeier warten «weitere Highlights» auf die 600 Jugendlichen. Ein erster Höhepunkt wird am Samstag stattfinden: Die Freeskierin und Olympia-Silbermedaillen-Gewinnerin Mathilde Gremaud und der Wengener Skicross-Weltcupsieger Ryan Regez besuchen die Lagerkids im Obersimmental.

Die Jugendlichen bewohnen die Zimmer im Kuspo Lenk. Dazu kommen zusätzlich 150 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, welche sie auf oder neben dem Schnee betreuen und für einen reibungslosen Ablauf sorgen.

Mehr als 600 Jugendliche kamen am Donnerstag mit dem Zug an der Lenk an. Foto: PD/Flurin Bergamin
Mehr als 600 Jugendliche kamen am Donnerstag mit dem Zug an der Lenk an. Foto: PD/Flurin Bergamin

Ein Lager in dieser Dimension könne nur dank der Unterstützung der Leiterinnen und Leiter, der Sponsoren, der Partner sowie der vielen Patinnen und Paten durchgeführt werden, heisst es in einer Mitteilung des Skiverbandes.

Die allesamt ausgelosten Jugendlichen bezahlen fürs Lager lediglich 120 Franken. «Und dafür werden sie beschenkt mit einer Schneesportwoche mit allem Drum und Dran, unbezahlbaren Erlebnissen und dem prägenden Lagerleben», so Swiss-Ski.

Anfänge in Pontresina

Das Juskila wurde im Zweiten Weltkrieg ins Leben gerufen, da man eine Möglichkeit suchte, die Jugendlichen auch während der Kriegsjahre zum Sporttreiben zu animieren. 1941 im ersten Jugendskilager, damals noch in Pontresina, war in der Solothurner Gruppe auch ein gewisser Otto Stich dabei. Der Junge sollte sich später im Bundesrat als strenger Hüter des Staatsbatzens einen Namen machen.

Zwischen der Premiere und dem aktuellen 79. Juskila erlebten über 45'000 Mädchen und Knaben aus der Schweiz, dem Fürstentum Liechtenstein und jährlich 20 Auslandschweizer Kinder Tage im Schnee.

pd/jss

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