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Zwei gestandene Schützenvereine planen Fusion

Exponenten der Arbeiterschützen und der Schützengesellschaft Langenthal planen die Zusammenführung ihrer Vereine. Beiderseits hat man mit Mitgliederschwund zu kämpfen.

Aus zwei mach eins: Hans Füglistaller (links, Präsident Schützengesellschaft) und Peter Kurth (Arbeiterschützen Langenthal) planen eine Fusion.
Aus zwei mach eins: Hans Füglistaller (links, Präsident Schützengesellschaft) und Peter Kurth (Arbeiterschützen Langenthal) planen eine Fusion.
Thomas Peter

Vielerorts in der Schweiz gehen den Schützenvereinen langsam, aber sicher die Mitglieder aus. Davon betroffen sind auch die beiden Langenthaler Vereine, die Arbeiterschützen und die Schützengesellschaft. Der Mitgliederschwund und die Überalterung spornten Vertreter beider Vereine dazu an, eine Fusion ins Auge zu fassen. Die Vorarbeiten wurden weitgehend geleistet. Ende Jahr soll beiderseits in ausserordentlichen Versammlungen über die Fusion abgestimmt werden.

Die Arbeiterschützen wie auch die Schützengesellschaft zählen zu den älteren Vereinen Langenthals. Missgunst und Schadenfreude prägten bisweilen das Verhältnis der Gesellschaften, die zusammen mit anderen, auswärtigen Schützenvereinen die Schiessanlage Weier ausgangs Langenthal nutzen. Zu sagen, eine Fusion sei reine Formsache, wäre deshalb falsch. Ressentiments bestehen dem Vernehmen nach auch heute noch.

Diesen alten Fehden abschwören wollen allen voran Hans Füglistaller, Präsident der Schützengesellschaft, und Peter Kurth, Vertreter der Arbeiterschützen. Soll das Langenthaler Schützenwesen gestärkt werden, führt laut ihnen nichts an einer Fusion vorbei.

Als Name für die neue Vereinigung hat sich «Stadtschützen Langenthal» herauskristallisiert. Geben beide Schützenvereine an ihren ausserordentlichen Versammlungen grünes Licht, soll im Januar 2016 die Gründungsversammlung stattfinden.

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