Zum Hauptinhalt springen

«Wichtig ist, dass alles selbst gemacht ist»

Der Bären bleibt in Familienbesitz. Brigitte Arnold, die Tochter des langjährigen Wirtepaares, führt das alte Zollhaus als Gästehaus für Monteureweiter.

Erhöht ihre Anwesenheit: Brigitte Arnold nutzt den Bären um.
Erhöht ihre Anwesenheit: Brigitte Arnold nutzt den Bären um.
Olaf Nörrenberg

Vor ziemlich genau einem Jahr war das Gasthaus Bären beim Schloss in Aarwangen zum Verkauf ausgeschrieben. Als Grund nannte damals Brigitte Arnold, die Tochter des langjährigen Inhaber- und Wirtepaares Rosa und Anton Arnold, das fortgeschrittenen Alter der Eltern und die angeschlagene Gesundheit ihres Vaters.

Interessenten habe es zwar gegeben, erklärt Brigitte Arnold heute. Diese hätten das schützenswerte Objekt jedoch nicht nach ihren Wünschen umbauen können. Denn es geht um das ehemalige Zollhaus, 1581 erbaut. «Das hätte alles zu lange gedauert. Die Zimmer mussten unbedingt renoviert werden», begründet Arnold die Situation.

Massenlager im Stöckli

Die 53-Jährige hat sich deshalb entschlossen, das Gasthaus zu kaufen und weiterzuführen. Allerdings nicht als normales Hotel. «Ich werde die 14 Zimmer monatsweise an Monteure vermieten», erläutert sie ihr Konzept. Von den sieben zusätzlichen Wohnungen sind sechs bereits heute längerfristig vermietet. Das Stöckli, das ebenfalls zur Baugruppe Schürhof gehört, dient weiterhin als Massenlager.

Für die sanfte Renovation, die teilweise noch im Gange ist, rechnet Brigitte Arnold mit Baukosten in Höhe von rund 70 000 Franken.

Das Restaurant, das jeweils von Montag bis Donnerstag von 7 bis 20 Uhr geöffnet ist, wird wie bisher von der langjährigen Mitarbeiterin Vreni Repond (60) geführt. «Ich helfe heute schon mit und werde meine Anwesenheit mit der Zeit erhöhen», sagt Brigitte Arnold, die derzeit bei der SBB als Billettkontrolleurin arbeitet.

Die Wirteschule habe sie bereits vor einigen Jahren absolviert und auch schon öfters im Service gearbeitet. Die heutige kalte Küche soll nach den Ferien mit einem warmen Mittagsmenü und später mit weiteren einfachen Gerichten ergänzt werden. «Wichtig ist, dass alles selbst gemacht ist und aus der Region kommt», so die neue Besitzerin. Das River Pub bleibt hingegen vorläufig geschlossen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch