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Von der Balance in der Badi

Langenthal

Marie T. Martin (36) verbringt als Stipendiatin der Lydia-Eymann-Stiftung ein Jahr in Langenthal. In dieser Kolumne schildert die Deutsche ihre Eindrücke aus der Region.

Gastautorin in Langenthal: Marie T. Martin. Foto: Nicole Philipp

Gastautorin in Langenthal: Marie T. Martin. Foto: Nicole Philipp

Die Hitze ist gross und ebenso die Freude darüber, dass es in Langenthal ein Schwimmbad gibt, vielmehr ein Badi. Oder ist es eine Badi? Ja, meine Versuche, in der hiesigen Mundart klarzukommen, bieten viele Fettnäpfchen. Statt ins Fettnäpfchen zu tappen, steige ich lieber in das herrlich grosse Schwimmerbecken und freue mich, dass es auf kluge Weise getrennt ist: Auf der einen Seite tummeln sich Kinder und Jugendliche, werfen sich gegenseitig ins Wasser oder springen vom Beckenrand. Auf der anderen Seite sind wir: die Menschen, die wirklich schwimmen wollen. Dazwischen gibt es ein Becken für Langstreckenschwimmerinnen und -schwimmer, also für die ganz sportlichen.

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