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Vom Spiel mit der Sprache

Marie T. Martin (36) verbringt als Stipendiatin der Lydia-Eymann-Stiftung ein Jahr in Langenthal. In dieser Kolumne schildert die Deutsche ihre Eindrücke aus der Region.

Gastautorin in Langenthal: Marie T. Martin. Foto: Nicole Philipp
Gastautorin in Langenthal: Marie T. Martin. Foto: Nicole Philipp

Ich erkunde gerne die Gegend rund um Langenthal und entdecke dabei auch immer wieder neue Wörter: Neulich in einem Bus im Emmental sah ich folgendes Schild: «Gemeinsam gegen das Gstungg». Darunter fanden sich ein paar Hinweise, was man gegen das Gstungg unternehmen könnte: Rucksack abziehen, Zusammenrücken und Tür freigeben. Es klang unheimlich. War das Gstungg ein böses Wesen, das ab und zu in den Bus stieg, obwohl es das nicht durfte? Ging es an die Rucksäcke, um sich dort zu bedienen, und half es, wenn die Passiere im Bus sich miteinander gegen das Gstungg verbündeten und die Tür freigaben, damit es wieder hinaussprang?

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