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Urnengang unnötig

Seit drei Jahren amtet der Wynauer Gemeinderat in seiner gegenwärtigen Zusammensetzung. Und es sieht alles ­danach aus, als würde der bevorstehende Wahlherbst an der Konstellation nichts ändern.

Im Gemeindehaus (hier noch vor der Sanierung) ist nach hektischen ­Zeiten wieder Ruhe eingekehrt.
Im Gemeindehaus (hier noch vor der Sanierung) ist nach hektischen ­Zeiten wieder Ruhe eingekehrt.
Thomas Peter

Lediglich die fünf Gemeinderatssitze gilt es zu besetzen bei den Wynauer Wahlen vom 14. Oktober. Die beiden verbliebenen Kommissionen werden jeweils von der Exekutive gewählt. Schon gut zehn Monate vor dem Wahltermin deutet aber alles darauf hin, dass ein Urnengang diesmal gänzlich hinfällig wird. Alle amtierenden Ratsmitglieder würden sich für eine weitere Legislatur zur Verfügung stellen, sagt Gemeindepräsident Christian Kölliker.

Und als Präsident der Bürgerlichen und Freien Wähler (BFW) nimmt Kölliker auch gleich vorweg, dass seine Partei keinen Grund sehe, unter diesen Umständen auf Kandidatensuche zu gehen, um eine Kampfwahl zu ermöglichen. Die BFW sind Ende 2016 definitiv aus dem Zusammenschluss von SVP und FDP hervorgegangen.

Bewährtes Team

Der Gemeinderat habe sich in den vergangenen drei Jahren gut eingespielt, sagt Kölliker. «Wir haben heute eine funktionierende Verwaltung, und es ist Ruhe und Stabilität eingekehrt in Wynau», erinnert er an eine turbulente Zeit mit vielen personellen Wechseln nach dem Veruntreuungsfall des ehemaligen Gemeindeschreibers. Das sei vorbei. «Es macht wieder Freude.»

Genau gleich sieht man es bei der anderen Partei im Dorf. Die Zusammenarbeit im Gemeinderat wie auch das Verhältnis der Mitglieder untereinander seien heute ausserordentlich gut, sagt SP-Präsidentin Marie-Anne Reber. Auch sie sieht darin die ­Bereitschaft selbst langjähriger Ratsmitglieder begründet, sich weiterhin zu engagieren. Entsprechend sehe die SP ebenfalls keinen Anlass, an der aktuellen Konstellation etwas zu ändern.

Definitiv ist freilich noch nichts. Bis Ende August können Wahlvorschläge auch von anderen Gruppierungen eingereicht werden. Erst dann wird sich zeigen, ob ein Urnengang tatsächlich hinfällig wird und der alte Gemeinderat auch der neue sein wird.­

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