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SRO schreibt Verlust

Im Gegensatz zum Vorjahr musste die Spital Region Oberaargau AG 2016 ein negatives Rechnungsergebnis hinnehmen. Die Entschädigungen des Verwaltungsrat wurden gesenkt.

2016 musste die Spital Region Oberaargau ein negatives Rechnungsergebnis hinnehmen.
2016 musste die Spital Region Oberaargau ein negatives Rechnungsergebnis hinnehmen.
Thomas Peter

Die Spital Region Oberaargau (SRO) AG blicke wie die ganze Branche auf ein Geschäftsjahr mit grossen Herausforderungen aufseiten der Tarif- und Kostenentwicklung zurück, teilt das Unternehmen mit. Einmalige Projektaufwendungen und ausserordentliche Buchungen der Inves­titionskredite hätten das Resultat des Berichtsjahres negativ beeinflusst.

Konkret schliesst die Rechnung 2016 bei einem Betriebsaufwand von knapp 160 Millionen Franken mit einem Verlust von 3,4 Millionen ab. 2015 erzielte die SRO AG noch einen Jahresgewinn von 3,7 Millionen. Das Eigenkapital betrug Ende des letzten Jahres 158 Millionen Franken.

Bei den Patientenzahlen verzeichnet das Spital ein stabiles Wachstum. Gemäss Mitteilung nahmen im ambulanten Bereich die Behandlungen um acht Prozent zu, im stationären Bereich um ein Prozent. «Diese Zahlen zeigen deutlich die Verschiebung von stationären Behandlungen in den ambulanten Bereich der Tagesklinik.»

Die Entschädigungen an die Verwaltungsräte sind gesunken. 2016 erhielten die Mitglieder des Gremiums insgesamt etwa 140 000 Franken (im Vorjahr 154 000 Franken). Präsident Werner Meyer wurde mit 40 000 Franken entschädigt (im Vorjahr knapp 50 000 Franken). Dafür wurde die Lohnsumme der Spitaldirektion auf knapp 2,6 Millionen Franken erhöht (im Vorjahr etwa 2,3 Millionen).

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