Planwerk liegt vor

Langenthal

Der Gemeinderat Langenthal hat die Endfassung des neuesten Agglomerations­programms beschlossen. Bis Ende Jahr soll es beim Bund eingegeben werden.

44,8 Millionen Franken sind gemäss Bericht für die A-Massnahmen vorgesehen.

44,8 Millionen Franken sind gemäss Bericht für die A-Massnahmen vorgesehen.

(Bild: Keystone)

Patrick Jordi@jordipatrick

Wie sieht das Verkehrssystem in 20 Jahren aus? Wie soll sich die Siedlungs- und Landschaftsstruktur in den nächsten zwei Dekaden entwickeln? Solche Fragen werden im Agglomerationsprogramm Langenthal der 3. Generation behandelt. Es ist ein langfristiges Planungsinstrument, das periodisch alle vier Jahre erneuert wird.

Wie der Gemeinderat mitteilt, hat er am 31. August die Endfassung des neuesten Agglomerationsprogramms beschlossen. Dieses soll nun dem Kanton zugestellt werden. Vorgesehen ist, dass das kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung das Programm der 3. Generation bis Ende Jahr dem Bundesamt für Raumentwicklung weiterreicht. Im kommenden Jahr folgt die Prüfung durch den Bund.

Das Umsetzungsprogramm und die Leistungsvereinbarung sollen sodann 2017/2018 ausgearbeitet werden. Zwischen 2019 und 2022 geht es schliesslich an die Umsetzung des Programms, wobei mit Blick auf die Priorisierung zunächst die sogenannten A-Massnahmen angegangen werden ­sollen.

Für die A-Massnahmen sind gemäss Bericht 44,8 Millionen Franken vorgesehen, wobei auf Siedlung und Landschaft 2,3 Millionen und auf den Verkehr 42,5 Millionen entfallen sollen. Eine A-Massnahme ist beispielsweise die Errichtung eines neuen Fuss- und Velowegs im Bereich der Bleienbachstrasse und des Dennliwegs. Dieser soll gemäss dem entsprechenden Massnahmenblatt entlang der BLS-Bahnlinie führen.

Abgestimmt auf RGSK

Die 3. Generation ist eine inhaltliche Fortschreibung des vor­gängigen Agglomerationsprogramms der 2. Generation. Dieses habe hauptsächlich Massnahmen für den Um- und Neubau am Entwicklungsschwerpunkt Bahnhof Langenthal beinhaltet.

Das neue Programm sei gleichzeitig und in Abstimmung mit dem von der Region Oberaargau erarbeiteten regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept (RGSK) Oberaargau der 2. Generation entwickelt worden.

Berner Zeitung

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