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«Noch wundert es mich fast, dass wir den Frühling erlebten»

Melchnau

Hans Ulrich Schulthess, ein Melchnauer Bub armer Leute im 19. Jahrhundert, hinterliess eine Autobiografie. Diese verrät auch viel über seine Zeit. 

Wo im Dorf oder in der Gemeinde Hans Ulrich Schulthess genau wohnte, ist nicht bekannt. Bild: Franziska Rothenbühler

Wo im Dorf oder in der Gemeinde Hans Ulrich Schulthess genau wohnte, ist nicht bekannt. Bild: Franziska Rothenbühler

Gleich im ersten Satz seiner knappen, aber umso gehaltvolleren Autobiografie hielt es der Melchnauer Hans Ulrich Schulthess klipp und klar fest: «Ich wurde im Christmonat (Dezember)1839 geboren und stamme von einer ganz armen Familie her.» Er war damals nicht allein. Im Oberaargau grassierte die Armut. Man sagte, vom sogenannten Pauperismus betroffen. Neben Häusern von hablichen Bauern prägten die von Kleinbauern das Landschaftsbild. Nur Spinnen, Weben und Strohflechten in Heimarbeit sowie der Eisenbahnbau brachten etwas Bargeld ins Land.

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