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Neues Innenleben für die Migros

Die ­Detailhandelskette will ihrer Filiale an der Bernstrasse ein neues Ladenkonzept verpassen. Dabei soll der Supermarkt auch gleich ­saniert werden.

Nach vierzehn Jahren wird die Migros-Filiale 2017 umfassend renoviert.
Nach vierzehn Jahren wird die Migros-Filiale 2017 umfassend renoviert.
Thomas Peter

200 Millionen Franken. So viel will die Genossenschaft Migros Aare im Rahmen des laufenden Projekts «SM Ready 18» bis Ende des Jahres 2018 insgesamt in die Modernisierung ihrer Filialen stecken. In ihrem Wirtschaftsgebiet Aargau-Bern-Solothurn werden so 34 Supermärkte auf den neusten Stand gebracht. Bereits bekannt war im Oberaargau das Umbauvorhaben in Huttwil. Der Grossverteiler will dort im kommenden Sommer 3,5 Millionen Franken investieren (wir berichteten).

Vom Gesamtprojekt der Migros betroffen ist aber auch der Standort Herzogenbuchsee.Ein entsprechendes Baugesuch für die Filiale an der Bernstrasse liegt noch bis zum 3. Januar in der Bauabteilung auf. Analog zu Huttwil geht es auch in Her­zogenbuchsee darum, den Kunden mit Farben, Bildern, klaren Beschriftungen und Beleuchtungen ein neues Ladenkonzept zu bieten.

Intuitiv zum Produkt

Zum neuen Konzept dazugehören soll ebenso, wie den Gesuchsunterlagen entnommen werden kann, eine «logische Warenab­folge». Was das heisst, erklärt Andrea Bauer, Mediensprecherin der Migros Aare: «Dass der Kunde intuitiv findet, was er sucht. Dass also die Artikel dort sind, wo er sie erwartet.»

Das Sortiment werde besser auf die Kundschaft abgestimmt, sagt Andrea Bauer. Das neue Ladenlayout biete eine angenehme Atmosphäre und eine grosse Zirkulationsfläche.

Einen komplett neuen Auftritt werden die Frischprodukte erhalten. Dies gilt insbesondere für den Bereich Brot. Auch der Bereich Kosmetik wird modernisiert. Dieser erfährt zudem eine Sortimentserweiterung. Die Bedienstellen der Metzgerei und beim Fisch bleiben bestehen.

Neue Haustechnik

Der Umbau umfasst weiter eine Erneuerung der Haustechnik­installationen. Dadurch werde die Energieeffizienz der Filiale verbessert, erklärt Andrea Bauer. Gemäss Projektbeschrieb ist eine Erneuerung der Lüftungs- und der Kälteanlagen vorgesehen. Die Heizungsanlage wird ge­wartet und bei Bedarf ebenfalls ersetzt.

Die Sanierung, die im Rahmen des Ladenumbaus erfolgt, beinhaltet auch die Erneuerung des Deckenrasters, der Bodenbeläge und der Wandoberflächen. Die rund 5000 Quadratmeter grossen Einstellhallen im ersten und zweiten Untergeschoss erfahren eine Oberflächen- und Belagssanierung. Sie werden zudem mit einer neuen Fluchtwegsignalisation ergänzt.

Der Supermarkt mit Lagerräumen im ersten Obergeschoss ist rund 2100 Quadratmeter gross. Die Flächenverhältnisse des Ladens, des Lagers und der Personalräume bleiben unverändert. Die Ladenflächen im Erdgeschoss sind vom Umbau nicht betroffen. Auch die Aussenfassade des Gebäudes bleibt unverändert.

Kosten: 4,5 Millionen

Mit der Sanierung der Einstellhallen möchte die Migros, sollte sich das Baubewilligungsverfahren nicht verzögern, bereits im Februar loslegen. Sie dauert ­voraussichtlich bis im Oktober. Von Anfang Juli bis Mitte August 2017 sollen die Umbauarbeiten im Supermarkt folgen. Dieser wird während der Bauarbeiten für die Kundschaft geschlossen bleiben. Es wird mit Gesamt­kosten von 4,5 Millionen Franken gerechnet.

Die Genossenschaft Migros Aare hat ihre Filiale in Herzogenbuchsee direkt neben dem Coop im Jahr 2003 eröffnet. Sie wurde seither nie renoviert.

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