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Mit Erfolg verhandelt

Der Perimeter für die Gesamtmelioration rief 55 Einsprecher auf den Plan. Nun steht fest: Mit mehr als der Hälfte davon konnte eine Lösung gefunden werden.

Am Infoanlass im Februar dieses Jahres stellten die Gemeinden ihre Vorschläge vor.
Am Infoanlass im Februar dieses Jahres stellten die Gemeinden ihre Vorschläge vor.
Olaf Nörrenberg

Die Gesamtmelioration Bleienbach-Thörigen-Bettenhausen stiess diesen Frühling auf Widerstand: 55 Einsprachen waren gegen den provisorischen Perimeterplan eingegangen. Mittlerweile sind nun die Instruktionsverhandlungen mit den Grundeigentümern abgeschlossen.

Mit einem aus Sicht der Steuerungsgruppe erfreulichen Ergebnis: Die Hälfte der Einsprachen habe gutgeheissen werden können, heisst es in einer Medienmitteilung. Diese Parzellen können also aus dem Perimeter entlassen werden. Sofern diese auch von der Bodenverbesserungskommission des Kantons Bern genehmigt würden, heisst es.

Ebenfalls erfreulich: Ein Viertel der einsprechenden Parteien habe vom Nutzen und vom Mehrwert des Bodenverbesserungsprojekts überzeugt werden können. Diese Einsprachen wurden zurückgezogen, und die entsprechenden Parzellen verbleiben im Perimeter.

Ziel: Gründung noch 2018

Es steht allerdings auch fest: Die restlichen 25 Prozent der Grundeigentümer halten an ihrer Meinung fest und wollen aus dem Perimeter entlassen werden. In diesen Fällen sind substanzielle Parzellen betroffen, die mitten im Perimeterplan liegen.

Wie Bettenhausens Gemeindepräsident Urs Zumstein bereits im April erklärte, können sie deshalb aus projekttechnischen Gründen nicht entlassen werden. Diese Einsprachen werden nun zur Beurteilung an die Bodenverbesserungskommission weitergeleitet. Diese wird über den Verbleib oder die Entlassung aus dem Perimeter befinden.

Die Steuerungsgruppe wird diese Entscheide nun abwarten und in der Folge den Perimeter allenfalls anpassen. Zudem werden die Vorarbeiten für die Abstimmungs- und Gründungsversammlung der Bodenverbesserungs­genossenschaft in Angriff genommen.

Nach wie vor sei es das Ziel, sofern alle projektrelevanten Einsprachen erledigt seien, im letzten Quartal 2018 die Gründung den Landeigentümern zur Abstimmung vorzulegen, heisst es.

swl

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