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Mehr Strom, mehr Ertrag

Die Onyx-Gruppe Langenthal verdoppelte ihren Gewinn. Ihre Wasserkraftwerke produzierten jedoch unterdurchschnittlich Energie.

Standort der Onyx in Langenthal.
Standort der Onyx in Langenthal.
Thomas Peter

Die Zahlen stiegen durchs Band hinweg: Die Onyx-Gruppe erzielte 2018 einen Gewinn von 19,3 Millionen Franken (gegenüber 9,6 im Vorjahr). Der Betriebsertrag wuchs auf 104,6 Millionen Franken (93,3), der Aufwand auf 97,1 Millionen Franken (81).

Damit liegt das operative Ergebnis gegenüber 2017 zwar wesentlich tiefer, für den regionalen Energieversorger ist das vergangene Geschäftsjahr dennoch Grund genug zur Freude. Schliesslich nahm der Strombedarf der Onyx-Kunden, gerade jener der Vertriebspartner zu. Privatkunden dagegen verbrauchten 2018 etwas weniger Strom.

Die Stromproduktion der Onyx habe sich als konkurrenzfähig erwiesen, heisst es in einer Medienmitteilung des Unternehmens. Dieses setzt mit seinen beiden Werken in Wynau und Schwarzhäusern standardmässig auf Wasserkraft sowie auf zertifizierten Naturstrom (Sonnenenergie).

Obschon das letzte Jahr nass startete, folgten bald darauf viele trockene Monate mit unterdurchschnittlichen Wasserführungen. Entsprechend ging die Menge an produzierter Energie der beiden Werke zurück. Mit 74 Gigawattstunden lag sie etwa 17 Prozent unter dem langjährigen Mittelwert.

Hohe Summen investiert

Dennoch sei die Versorgungssicherheit im ganzen Netzgebiet «sehr hoch» gewesen, schreibt die Onyx weiter. Die getätigten Investitionen und der damit verbundene Auf- und Ausbau der technischen Infrastruktur würden sich auszahlen. Verglichen mit dem Schweizer Durchschnitt komme es im Onyx-Netz nur zu wenigen Störungen – diese seien zudem meist Naturereignissen geschuldet.

Im Verbund haben die Onyx und die Solothurner AEK-Energie-Gruppe gemäss eigenen Angaben für eine «ökologische, wirtschaftliche und sichere Energieversorgung» im letzten Jahr total 22 Millionen Franken investiert.

Davon floss der grösste Teil in die Netzinfrastruktur, weitere acht Millionen Franken flossen in die Contracting-Infrastruktur und eine Million Franken in die Wasserkraftwerke. Alle Aufträge vergab der Verbund an Unternehmen und das Gewerbe in der Region.

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