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In Lotzwil wird zu viel entsorgt

Die Gemeinde will in den Werkhof investieren, da immer grössere Abfallmengen anfallen. Abfall, der offenbar von ausserhalb kommt.

Die Mengen an Kompost und Holzschnitzeln, welche in Lotzwil entsorgt werden, nahmen in den letzten Jahren zu.
Die Mengen an Kompost und Holzschnitzeln, welche in Lotzwil entsorgt werden, nahmen in den letzten Jahren zu.
Urs Jaudas

Nicht weniger als 650'000 Kilogramm Kompost und Holzschnitzel nahm der Werkhof in Lotzwil letztes Jahr entgegen. Wie der Gemeinderat mitteilt, haben die Mengen in den letzten Jahren ständig zugenommen. Einerseits, weil die Bürger aus Lotzwil, Rütschelen und Obersteckholz heute bewusster entsorgen, andererseits, weil die Mulden ausserhalb des Werkhofs aufgestellt sind.

Gemeindepräsident Markus Ott sagt: «Wir sind überzeugt, dass die Mulden nicht nur von Personen aus diesen drei Gemeinden gefüllt werden.» Eine Kontrolle sei jedoch nahezu unmöglich, da vor allem über das Wochenende enorme Mengen an Grüngut anfielen.Jetzt will der Gemeinderat diesem Trend entgegenwirken. Er genehmigte einen Investitionskredit von über 35'000 Franken, der verschiedene Massnahmen finanzieren soll.

Nur für Berechtigte

Der Ablauf beim Werkhof ist künftig neu organisiert. So wird die Entsorgung über zwei Spuren geführt. Eine Spur ist für das Grüngut reserviert, das nach der Annahme fortlaufend gehäckselt wird.

Auf der anderen Spur sollen Altpapier, Karton, Alteisen und Bauschutt angenommen werden. Die Gemeinde will bis Ende Februar bauliche Massnahmen im Bereich Zaun, Zu- und Wegfahrt umsetzen. Ab März sollen dann neue Öffnungszeiten jeweils am Montag-, Mittwoch- und Freitagnachmittag gelten.

«Mit dieser Massnahme wollen wir sicherstellen, dass nur noch Berechtigte ihre Haushaltsabfälle, Rasen- und Holzschnitt anliefern», sagt Ott. Die Container für Altglas, Büchsen, Kaffeekapseln, Kleider und Batterien sind dagegen weiter ausserhalb der Umzäunung frei zugänglich.

jpw

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