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Ganz im Zeichen der Hubers

Bereits zum sechsten Mal steigt das Festival «Nomen est omen» im ­Aarestädtli. Der Anlass beginnt dieses Jahr später als ­gewohnt. Ab dem 17. August dreht sich alles um die Kultur.

Die sechste Ausgabe des Kulturfestivals "Mone est omen" in Wangen startet am 17. August.
Die sechste Ausgabe des Kulturfestivals "Mone est omen" in Wangen startet am 17. August.
https://www.festivalnomen.ch/

Das Kulturfestival «Nomen est omen» in Wangen an der Aare verschreibt sich heuer dem Namen Huber. Dieser geht auf einen Berufsstand der Landwirte zurück. Bauern, die ein eigenes Stück Land – eine Hube – besassen, wurden so genannt. Im ­Aarestädtli dreht sich ab dem 17. August bei diesem Namen aber nichts um Landwirtschaft, sondern um Kunst und Kultur.

Wegen des Jodlerfests

Wie bei den fünf bisherigen Durchführungen kommen verschiedene Kunstschaffende mit dem gleichen Nachnamen ins ­Aarestädtli, um ihre Arbeiten zu zeigen. Interessierte können einigen der elf Künstlerinnen und Künstlern gar bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

Der Trägerverein rund um Präsident Fritz Scheidegger und Kurator Rolf Walker hat sich bemüht, auch Frauen für das Festival zu gewinnen, was ihnen in diesem Jahr gelungen ist. Alles lässt sich wie bis anhin auf einem Rundgang durch Wangen, auf dem ­Huberweg, erkunden.

Unter dem Namen Huber findet nun die erste Durchführung seit 2016 statt, als beschlossen wurde, das Festival wegen des grossen Aufwandes als Biennale zu organisieren. Wegen des Bernisch-Kantonalen Jodlerfests, das vom 15. bis 17. Juni in Wangen stattgefunden hat, wird das Kulturfestival heuer zudem später als gewohnt eingeläutet.

Gemeinde- und Vereinspräsident Fritz Scheidegger und Hans Ulrich Glarner, Kulturchef des Kantons Bern, werden dem Fest mit ihren Ansprachen den Startschuss erteilen. Bis zum 9. September wird das Städtli dann ganz im Zeichen der Kultur stehen.

Frauen im Bild

Die sechste Durchführung von «Nomen est omen» wird mit einem besonderen Kunstprojekt aufwarten. Im Frühling und Frühsommer dieses Jahres hat der Nidauer Fotograf Dersu Huber 30 Frauen aus Wangen fotografisch porträtiert.

Der Fotoband «Frauen im Bild» zeigt so auf 72 Seiten mit Wangerinnen aus verschiedenen Lebensbereichen und jeden Alters das Städtchen in all seinen Facetten, wie in einer Medienmitteilung zu lesen ist. Das Begleitwort zum Katalog stammt gar von Bundesrätin Simonetta Sommaruga. Vorgestellt wird «Frauen im Bild» an der Vernissage am Sonntag, 19. August, im Bütschlihuus.

Schüler fotografieren

Einmal mehr beteiligen sich auch Schülerinnen und Schüler aus dem Städtli am Festival. Mit Kameras ausgerüstet, dokumentieren sie ihre Lieblingsplätze, historische Gemälde, den Wandel der Natur und viele weitere Phänomene und Schauplätze.

Neben den Ausstellungen der Kulturschaffenden, die jeweils am Wochenende in verschiedenen Lokalitäten im Städtli geöffnet sind, werden auch wieder ausgewählte Veranstaltungen Fixpunkte im Programm setzen. Details sind auf der Website sowie im Programmheft zu finden, das in der Region verteilt wird oder bei der Gemeinde bezogen werden kann.

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