Zum Hauptinhalt springen

Fuchs misshandelt: Ehepaar muss zahlen

Mit einer verbotenen Falle fing ein Ehepaar einen Fuchs, der sich über dessen Hühner hermachen wollte. Dafür kassierte es nun bedingte Geldstrafen.

Am Regionalgericht Emmental-Oberaargau wurde das Ehepaar zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt.
Am Regionalgericht Emmental-Oberaargau wurde das Ehepaar zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt.
Thomas Peter

Nur ein paar Zentimeter trennten den Räuber noch von seinem Festessen. Der Fuchs hatte sich an diesem frühen Julimorgen des letzten Jahres in den Garten in einer Oberaargauer Kleingemeinde geschlichen. Nun stand er vor einem Maschendrahtzaun, hinter dem sich eine Schar Hühner befand.

In dem Moment, in dem er begann, sich einen Weg unter dem Gitter hindurchzubuddeln, legte sich eine Schlinge um seinen Körper. Panisch versuchte er, der Falle zu entkommen. Doch mit jeder Bewegung, die er machte, zogen sich die dünnen Drähte enger zusammen. Drei Stunden lang kämpfte der Fuchs um sein Leben. Dann erlöste ihn ein Jäger von seinem Leiden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.