Es braucht mehr Platz für die Schüler

Seeberg

Die Gemeinde Seeberg benötigt in Zukunft zusätzlichen Schulraum. Sie hat nun eine entsprechende Planung in Auftrag gegeben.

In Seeberg wird in den folgenden Jahren mit konstant steigenden Schülerzahlen gerechnet.

In Seeberg wird in den folgenden Jahren mit konstant steigenden Schülerzahlen gerechnet.

Gemäss aktuellen Zahlen und Prognosen muss die Schule Wynigen-Seeberg voraussichtlich per Schuljahr 2019/2020 zusätzlichen Raum schaffen. Dies in Seeberg. In der Oberaargauer Gemeinde wird in den folgenden Jahren mit konstant steigenden Schülerzahlen gerechnet.

Vor­behalten blieben, wie der Gemeinderat gestern informierte, Schwankungen infolge Zu- und Wegzügen sowie ausserordentliche Ereignisse. Da diese nicht vorauszusehen seien, muss der Rat bei der Planung des langfristig nötigen Schulraums aber auf die vorhandenen Zahlen und Fakten abstellen.

Ergebnisse im Februar

Dabei sollen gestützt auf eine erfolgreiche Umsetzung des Lehrplans 21 langfristig polyvalent nutzbare Schulräume zur Verfügung gestellt werden. Damit könne auf Schwankungen der Schülerzahlen flexibler reagiert werden. Zudem besteht gemäss den Vorgaben des neuen Lehrplans Bedarf an Gruppenräumen.

Vor dieser Ausgangslage hat der Gemeinderat von Seeberg deshalb nun beschlossen, die ­Erarbeitung einer Schulraum­planung in Angriff zu nehmen. Inzwischen wurde die IC Infraconsult AG in Bern damit beauftragt, mögliche Varianten zur Schaffung zusätzlichen Schulraums zu erarbeiten.

Erste Ergebnisse sollen bereits im Februar kommenden Jahres vorliegen und vom Gemeinderat diskutiert werden können. Geplant sei es, heisst es in der Mitteilung, den Stimmberechtigten anschliessend einen allenfalls nötigen Verpflichtungskredit zur Genehmigung zu unterbreiten.

Enger Zusammenhang

Aktuell beschäftigt sich der Gemeinderat unter anderem mit einer Nachfolgelösung für das Schulhaus Seeberg, der Organisation der Schülertransporte sowie der Behandlung weiterer gemeindeübergreifender Themen im Bereich Bildung mit Wynigen. Alle diese Projekte stünden in engem Zusammenhang mit der Planung des langfristigen Schulraumbedarfs, teilt der Gemeinderat mit.

Die Schule Wynigen-Seeberg besteht seit August 2014. Wobei die Gemeinden beschlossen haben, dass die Schulanlagen im Eigentum der Standortgemeinden verbleiben und von diesen unterhalten werden.

pd/swl

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