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Eine Grossbaustelle wird verschoben

Erst soll die Waldhofstrasse, dann erst die St.-Urban-Strasse saniert werden: Der Gemeinderat hat nach Alternativen gesucht und schiebt nun das Projekt auf die lange Bank.

Bleibt offen: Der Abschnitt zwischen Marktgasse und Affenplatz wird nicht wie geplant zwischen Juli und Mitte November neu gepflästert.
Bleibt offen: Der Abschnitt zwischen Marktgasse und Affenplatz wird nicht wie geplant zwischen Juli und Mitte November neu gepflästert.
Thomas Peter

Gleich zwei Grossbaustellen stehen der Langenthaler Innenstadt bevor, beide betreffen viel befahrene Verkehrsachsen. Einerseits will der Kanton die Waldhofstrasse sanieren.

Andererseits die Stadt auf dem nächsten Abschnitt der St.-Urban-Strasse von der Marktgasse bis zum Spitalkreisel die Pflästerung erneuern – und das zwischen Sommerferienbeginn und Mitte November, noch vor dem Start des Kantonsprojekts.

Das städtische hat das Stadtparlament vor sieben Wochen mit einem Projektierungskredit über 92 500 Franken an­gestossen. Allerdings nicht, ohne das Projekt an sich infrage zu stellen und heftig Kritik daran zu üben.

Diese hat sich der Gemeinderat zu Herzen genommen – notgedrungen, hat er doch vom Parlament gleichzeitig den Auftrag gefasst, den Bushalt mitten auf der Strasse und die zeitliche Planung des Projekts zu hinterfragen.

Keine Begeisterung

Alternativen seien geprüft worden, versicherte Sicherheitsvorsteher Markus Gfeller (FDP) am Montagabend den Stadträtinnen und Stadträten. Insbesondere die Verkehrsführung der Busse auf der St.-Urban-Strasse habe man nochmals angeschaut.

Gfeller: «Allerdings sind diese Alternativen nicht überall auf Begeisterung gestossen.» Er rekapitulierte die Argumente, die im Stadtparlament bereits gefallen waren: dass zwischen dem Hotel Bären und dem Spitalkreisel bereits erste Schäden durch starke Befahrung entstanden seien.

Dass die Gewerbler in der Innenstadt bereits während der Sperrung der Bahnhofstrasse und der ersten Pflästerungsetappe gelitten hätten. Und dass man sich überlegen müsse, ob es gut sei, wenn bereits die nächste grosse Baustelle eingerichtet werde.

Kurz: Der Gemeinderat hat entschieden, mit den Umbauarbeiten auf der St.-Urban-Strasse zuzuwarten, bis die Waldhofstrasse saniert ist. Das könnte freilich eine Weile dauern: Das Kantonsprojekt soll nächstes und übernächstes Jahr ausgeführt werden.

Zeithorizont: 2024

Danach stehen als nächstes die Ring- und Bützbergstrasse auf dem Programm. Auf Nachfrage bestätigt Stadtpräsident Reto Müller (SP), dass gemäss aktuellem Kenntnisstand die St.-Urban-Strasse voraussichtlich erst 2024 angegangen werden kann.

Er verhehlt auch nicht, dass er persönlich das Projekt nicht so lange hätte aufschieben wollen.

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