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Diskussion über Schulsozialarbeit vertagt

Das Parlament entscheidet erst im November über die Erarbeitung eines Pilotprojekts für Schulsozialarbeit: Weil die GPK noch keine Meinung gefasst hat.

EVP-Stadtrat Daniel Steiner-Brütsch nimmt einen neuen Anlauf (Archivbild).
EVP-Stadtrat Daniel Steiner-Brütsch nimmt einen neuen Anlauf (Archivbild).
Andreas Blatter

Die grosse Debatte zur Schulsozialarbeit ist im Langenthaler Parmalent am Montagabend ausgeblieben. Das heisst: Sie kam gar nicht erst ins Rollen. Denn auf Antrag der Geschäftsprüfungskommission (GPK) wurde die Motion von Daniel Steiner (EVP) kurzerhand auf die nächste Stadtratssitzung verschoben.

Anlass für den Rückweisungsantrag gab der Kommission aber nicht etwa ein formeller Fehler. Vielmehr könne sie dem Parlament an diesem Abend schlicht keinen Antrag stellen, was die Annahme oder Ablehnung der Motion betrifft, erklärte GPK-Vizepräsident Pascal Dietrich (FDP). Mitten in der Ferienzeit, aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle und angesichts der Frage, ob Mitglied Daniel Bösiger (SVP) als Schulleiter beim Thema Schulsozialarbeit in Ausstand treten müsste, sei die GPK an ihrer Sitzung nämlich nicht beschlussfähig gewesen.

Den Parlamentariern schien dies einzuleuchten. Einzig Urs Zurlinden (FDP) monierte, dass die GPK in dem Fall eine Sondersitzung hätte einberufen sollen. Mit 36 Ja bei 1 Enthaltung wurde der Rückweisungsantrag der GPK angenommen. Die Motion wird nun an der Stadtratssitzung vom 27. November diskutiert.

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