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Die Stadt soll schneller handeln

Eine Motion verlangt, dass der Gemeinderat den Neubau des Zeitnehmergebäudes in Langenthal vorantreibt. Dieses soll für die kommenden Schweizer Meisterschaften im Stadion Hard bereitstehen.

Ungenügend isoliert: Der Anbau für die Zeitmessung.
Ungenügend isoliert: Der Anbau für die Zeitmessung.
Thomas Peter

Dieser Bau ist schon alt. Anfang der 80er-Jahre war es, als das Zeitnehmergebäude im Stadion Hard entstand. Mit viel Eigenleistung im Umfang von 26 000 Franken durch die Leichtathletikvereinigung Langenthal (LVL), Sponsoren und lokale Unternehmen konnte damals das Projekt günstig realisiert werden. Auch die Stadt steuerte 12 000 Franken bei.

Der Bau sei ungenügend isoliert und den Witterungen stark ausgesetzt.

Mittlerweile ist dieses Zeitnehmergebäude in die Jahre gekommen. Und gemäss einer Motion von Stadtrat Daniel Steiner (EVP) genügt es nicht mehr den Ansprüchen von hochklassigen Leichtathletikanlässen. Er forderte an der letzten Stadtratssitzung den Gemeinderat zum Handeln auf.

Der Bau sei «ungenügend isoliert und den Witterungsbedingungen stark ausgesetzt», heisst es in der Motion. Der letztjährige Sommer habe der Elektronik stark zugesetzt. Die Temperatur im Innern liess sich nur durch ein kurzfristig installiertes Klimagerät regulieren.

Zudem, schreibt Daniel Steiner, sei das Gebäude für die Anforderungen der Organisation von Anlässen zu klein geworden. Denn die Einrichtung müsse jeweils mindestens drei Personen (Speaker, Zeitmessung, Auswertung) beherbergen können.

Neubau erst bis 2028 geplant

Ein wichtiger Punkt in der Motion betrifft die Schweizer Meisterschaften im Mehrkampf (2020) und der Aktiven (2021). Um letztere hat sich Langenthal zwar erst als Austragungsort beworben. Eine Zusage sei aber zu erwarten, genauso wie eine umfangreiche Berichterstattung zum Grossanlass.

Gerade auch deshalb findet Steiner, dass das Stadion Hard ein ­modernes, grosszügiges und sicher funktionierendes Zeitnehmergebäude brauche. Dessen Neubau sei aber im Investitionsplan der Stadt erst für den Zeitraum 2024 bis 2028 vorgesehen. Dies sei zu spät, so Steiner. Er fordert, das Projekt müsse bis spätestens 2021 realisiert werden.

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