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Die Premiere ist geglückt

Die Bauarbeiten rund ums Schulzentrum Oberdorf sollen bald ein Ende haben: Der Souverän hat dem Projekt Umgebung Schule zugestimmt.

«Wir wollen besser informieren, kommunizieren und die Bürgernähe pflegen», betonte Gemeindepräsidentin Sibylle Schönmann (SVP) an ihrer ersten Gemeindeversammlung. Über diese Stossrichtung sei sich die neu ­formierte Exekutive einig.

Dementsprechend wurde gleich die Sitzordnung im Räberhus angepasst: Anstatt zweier Blöcke, getrennt durch einen Gang, trafen die 77 Stimmberechtigten (von insgesamt 2889) einen Halbkreis an. Schönmann: «So sind wir näher bei euch und können als Einheit mehr erreichen.»

Kindgerechte Aufwertung

Im vergangenen Jahr wurde im Rahmen der Schulraumerweiterung das Schulhaus Doktor­strässli umfassend saniert und aufgestockt. Das Schulhaus Wydenstrasse wurde teilsaniert. Zudem wurde ein neues Gebäude für drei Kindergartenklassen errichtet. Die Umgebungsarbeiten waren in diesem Millionenprojekt nicht integriert, weshalb der Schulhof seit gut einem Jahr mehr oder weniger einer Baustelle gleicht.

«Diese Situation gefällt mir auch nicht», gab der Gemeinderat Ressort Bau, Walter Jäissli (SVP), zu. Mittels des Projekts Umgebung Schule soll sich die Baustelle nun in einen modernen und kindgerechten Schulhof verwandeln.

Projektleiter Beat Messerli stellte das Konzept detailliert vor. Die Plätze und Flächen werden abwechslungsreich gestaltet und dienen als Spiel- und Aufenthaltsbereich für die Schüler und Kindergärteler. Der grosse Spielplatz im Zentrum wird mit zeitgemässen Spielgeräten ausgestattet.

«Auf dem Areal haben wir ein Problem mit der Entwässerung. Mittels einer Drainage wollen wir das beheben», erklärte Messerli. Der Aussenbereich rund um den Kindergarten wird mit Spielgeräten und -häusern aufgewertet. Auch Schöpfe für die Unterbringung der Geräte sind vorgesehen.

Ebenfalls im umfassenden Projekt inbegriffen ist die Sanierung des roten Sportplatzes. Es ist geplant, den rund 35-jährigen Belag zu erneuern. Der Gemeinderat unterbreitete den Stimmberechtigten den Antrag, den Kredit über 1,15 Millionen Franken zu genehmigen. 74 Anwesende folgten dem Antrag, lediglich zwei Bürger stimmten dagegen.

Deutliche Besserstellung

Der Gesamthaushalt 2016 schloss bei einem Aufwand von rund 21,9 Millionen Franken mit einem Aufwandüberschuss von gut 195 000 Franken ab. Budgetiert war hingegen ein Aufwandüberschuss von rund einer Million.

Die deutliche Besserstellung sei unter anderem auf Einsparungen sowie höhere Steuer­einnahmen zurückzuführen. Die Rechnung wurde vom Souverän einstimmig genehmigt. Schönmann zeigte sich zufrieden: «Eine allfällige Steuererhöhung ist vorerst vom Tisch.»

Die Gemeindepräsidentin stellte Chancen und Risiken der Fusion aus Niederbipper Sicht vor. Diese werden – wie in den ­anderen zehn Gemeinden auch – der Abstimmungsbotschaft im Hinblick auf den 24. September beigelegt.

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