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Bürgerliche verzichten

Die SVP und die FDP schicken keine Kandidaten ins Rennen um das ­Gemeindepräsidium Thunstetten. Dies macht den Weg für SP-Mann Beat Siegrist frei.

Beat Siegrist (SP) dürfte aller Voraussicht nach der nächste Gemeindepräsident von Thunstetten werden.
Beat Siegrist (SP) dürfte aller Voraussicht nach der nächste Gemeindepräsident von Thunstetten werden.
Lea Ramseier

In Sachen Gemeindepräsidiumswahl stand bisher in Thunstetten nur die Kandidatur von Beat Siegrist (SP) fest. Seine Partei hatte schon vor den Gemeindewahlen erklärt, dass er bereit wäre, das Amt zu übernehmen. Offen waren hingegen die Ambitionen der FDP und der SVP. Die beiden bürgerlichen Parteien waren für die Wahl eine Listenverbindung eingegangen und hatten damit geliebäugelt, sich womöglich auf einen gemeinsamen Kandidaten für das Gemeindepräsidium einigen zu können.

Daraus wird nun aber nichts: Die SVP und die FDP haben an ihren beiden Vorstandssitzungen beschlossen, dass sie keine Kandidaten stellen werden. «Meine berufliche Situation lässt eine Kandidatur gar nicht zu», so SVP-Präsident Adrian Dreier, der genau wie sein Parteikollege Max Berger bei den Wahlen 472 Stimmen erhalten hat. Dreier stellt sich nun für das Amt des Vize­gemeindepräsidenten zur Wahl. Und FDP-Präsident Thomas Rickli erklärt: «Eine Kandidatur unsererseits wäre angesichts der Wahlresultate zu wenig breit abgestützt gewesen.»

Somit dürfte der künftige Präsident aller Voraussicht nach Beat Siegrist heissen. Der amtierende Vize hat mit 519 Stimmen das beste Resultat aller Kandidaten erzielt. Die Frist für Wahlvorschläge läuft noch bis 30. Oktober.

swl

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