Aarwangen

Im Zentrum Aarwangens wird bald gebaut

AarwangenIn absehbarer Zeit wird sich das Areal rund um den Bahnhof verändern. Das ehemalige Gemeinde­magazin soll abgebrochen und durch drei neue Mehrfamilienhäuser ersetzt werden.

Wiese mit optimaler Verkehrsanbindung: Ihre Tage sind gezählt. Beim Bahnhof Aarwangen soll gebaut werden.

Wiese mit optimaler Verkehrsanbindung: Ihre Tage sind gezählt. Beim Bahnhof Aarwangen soll gebaut werden. Bild: Thomas Peter

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Mit der Überbauungsordnung (ÜO) Dorf bekommt das Zentrum von Aarwangen im Gebiet des Bahnhofs ein neues Gesicht. Geplant sind drei Mehrfamilien­häuser mit 2½-, 3½- und 4½-Zimmer-Wohnungen, Tiefgarage, Spielplatz und Aufenthaltsbereich (wir berichteten). Als Bauherrschaft tritt die Navin AG, Bäch, auf. Diese hat nun im Anzeiger ein entsprechendes Baugesuch veröffentlicht.

Änderungen gegenüber dem im Rahmen der ÜO erarbeiteten Referenzprojekt gibt es laut Beat Müller keine. Müller ist Inhaber der Müller und Partner Architekten AG in Langenthal und Teilhaber der in Bäch SZ domizilierten Navin AG. «Das alte Gemeindemagazin, in welchem sich früher die Brockenstube befand, haben wir der Gemeinde abgekauft. Dieses wird abgerissen», erklärt Beat Müller.

Das leer stehende Haus an der Jurastrasse 10 hat die Navin AG ebenfalls übernommen. Dieses bleibt laut Müller stehen und soll später umgebaut werden. Nicht zum Projekt gehört das Calida-Haus. «Dieses ist abparzelliert», erläutert Müller weiter.

Neue Zufahrt

Neu gestaltet werden zudem die Zufahrt zum Bahnhof Aarwangen und der Bahnhofplatz. In diesem Bereich arbeiten die Navin AG und die Aare Seeland mobil eng zusammen, Planung und Kosten werden geteilt. Die Erschliessung zur Liegenschaft und die Zufahrt zum Bahnhof erfolgen künftig über den Schmidtenweg.

«Mit der sehr guten Anbindung an den öffentlichen ­Verkehr und Einkaufsmöglichkeiten in nächster Nähe entsteht generationenübergreifender Wohnraum.»Kurt Bläuenstein
Gemeindepräsident

Für Gemeindepräsident Kurt Bläuenstein wird mit dem Projekt das Dorfzentrum gestärkt, ganz wie es der Masterplan des Gemeinderates beabsichtige. «Mit der sehr guten Anbindung an den öffentlichen Verkehr und Einkaufsmöglichkeiten in nächster Nähe entsteht generationenübergreifender Wohnraum», freut sich Bläuenstein. «Wohnraum für junge Bürgerinnen und Bürger in Ausbildung oder ältere Personen, welche ihr Eigenheim verkaufen wollen und eine Wohnung an zentraler Lage suchen.»

Zuerst die Bewilligung

Die Gesamtbaukosten (Abriss, Neubau, Erschliessung und Zufahrt zum Bahnhof) werden mit rund 18 Millionen Franken veranschlagt. Die Höhe dieser Summe ist auch der Grund, weshalb Müller den genauen Baubeginn nicht datieren kann. «Unser Ziel ist es, im Frühling 2018 zu beginnen. Zuvor benötigen wir jedoch Investoren und Käufer.» Mit der intensiven Suche danach könne man jedoch erst beginnen, wenn die Baubewilligung vorliege.

Das Baugesuchliegt bis zum 18. September in der Gemeinde­verwaltung Aarwangen auf. (Langenthaler Tagblatt)

Erstellt: 09.09.2017, 14:43 Uhr

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