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Das ist Nachhaltigkeit: Die Pfahlbauer sind verantwortlich, dass Moosseedorf letztes Jahr einen hübschen Gewinn gemacht hat. Statt wie geplant mit einer schwarzen Null schliesst die Gemeinderechnung mit einem Plus von 200000 Franken. Der Moossee ist eine seit langem bekannte Fundstelle für die Hinterlassenschaften der Pfahlbauer, der Menschen, die vor 5000 bis 7000 Jahren dort lebten. Die Gemeinde Moosseedorf saniert ihr Strandbad. Diesen Winter kam der Zeitplan ins Stocken. Aufgrund von Sondierbohrungen vermutet der Archäologische Dienst des Kantons Bern beim Bedli weitere Funde. Durch die Ausgrabungen verschieben sich die Bauarbeiten. Dies bedeutet, dass die Gemeinde letztes Jahr noch kein Geld für die Renovation in die Hand nehmen musste. 200000 Franken sparte sie, allerdings nur vorübergehend. Die Vorfahren halfen der Gemeinde beim Sparen. Und die Pfahlbauer bauten ihre Pfähle zonenkonform. Gemäss dem Archäologischen Dienst befand sich hier nur ein Ausläufer der Siedlung. Hätten die Historiker ein Dorfzentrum ausbuddeln können, müssten die Badegäste noch weit länger warten. Peter Steiger >

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