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Mit Pferden in eine Märchenwelt entführt

uetendorfIm Reitstall Rosinli wurde das Tiermusical «Die gestohlene Stimme» aufgeführt. Laiendarsteller und Pensionäre des Reitstalls begeisterten Gross und Klein mit ihrer Darbietung.

Nach zwei Jahren Pause stand am Freitagabend zum siebten Mal eine Aufführung im Rosinli Uetendorf, dem Reitstall von Therese Lanz, auf dem Programm. Mit farbenfrohen Gewändern und schön geschmückten Pferden und Ponys entführten die Darsteller das zahlreich erschienene Publikum in eine Märchenwelt. Untermalt wurde das Schauspiel durch passende Musik. Die Motivation hinter diesen Aufführungen fasste Mitorganisatorin Claudia Züblin folgendermassen zusammen: «Wir wollten etwas mit Pferden und Kindern machen, weil uns beide am Herzen liegen.» Pferde als Partner Im Rosinli hat man sich einem sanften und natürlichen Umgang mit Pferden verschrieben. Pferde sollen als Partner und nicht als Unterdrückte behandelt werden. Das wird auch in der Aufführung ersichtlich: In einem harmonischen Miteinander vollbrachten die Reiter und ihre tierischen Freunde (neben Pferden auch zwei Esel und ein Hund) wahre Kunststücke. Das aufgeführte Märchen hiess «Die gestohlene Stimme», geschrieben von Claudia Züblin. Aximo, ein böser Zauberlehrling mit schwarzem Herzen, stiehlt Prinzessin Kenya ihre wunderschöne Stimme, weil er nicht erträgt, dass sie damit die Menschen glücklich macht. Dank vieler Helfer besteht Kenya fünf Abenteuer und gelangt in Aximos Schloss, um ihre Stimme zurückzukriegen. Ob es ihr gelingt, können Besucherinnen und Besucher am 16. oder 17.September selber erleben: Dann entführt das Rosinli nochmals in die Märchenwelt der Feen, Zauberer und Zwerge. Der Eintritt ist bewusst kostenlos. Claudia Züblin begründet dies: «Es soll nicht immer alles, was Spass macht, etwas kosten.» Gelungener Abend Spass hat es sichtlich allen gemacht, die Augen der kleinen Zuschauer glänzten, und manch einer wünschte sich wohl, auch auf einem Pferderücken Abenteuer zu bestehen. Nach der Aufführung warteten Kaffee und Kuchen zur Stärkung und eine Kollekte für eine freiwillige Beteiligung. Ein gelungener Abend für Gross und Klein, dem hoffentlich noch weitere folgen. Sandra Matteotti>

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